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Datenbanken & Analysen

Databricks vs Snowflake: Ein unvoreingenommener Vergleich für Datenprofis 🧱❄️

Allan Van Kirk By Allan Van Kirk 13 Min. Lesezeit Aktualisiert am 20. Feb. 2025
SnowFlake gegen DataBricks

Für Unternehmen, die datenbasierte Entscheidungen treffen - ob E-Commerce-Plattformen, die das Kundenverhalten auswerten, Finanzinstitute, die Trends prognostizieren, oder Technologieunternehmen, die AI-Modelle entwickeln - sind leistungsfähige Datenverwaltungs- und Analysesysteme unverzichtbar. Mit dem wachsenden Bedarf an effizienten Datenpipelines und aussagekräftigen Analysen haben sich zwei Plattformen als führende Lösungen in diesem Bereich etabliert: Databricks und Snowflake.

Databricks wurde 2013 gegründet und ursprünglich als einheitliche Analyseplattform entwickelt, um groß angelegte verteilte Datenverarbeitung, erweiterte Analysen und Machine-Learning-Workflows zu ermöglichen. Snowflake erschien etwa ein Jahr später und positionierte sich als cloudnative Data-Warehousing-Lösung. Ziel war es, das Speichern, Verwalten und Abfragen großer Mengen strukturierter und halbstrukturierter Daten in einer Cloud-Architektur zu vereinfachen.

Obwohl beide Unternehmen ursprünglich unterschiedliche Ziele verfolgten, haben sie ihr Angebot seitdem erheblich erweitert – mit Diensten und Funktionen, die sich zunehmend überschneiden. Je mehr die Grenzen zwischen Snowflake und Databricks verschwimmen, desto schwieriger wird es für Unternehmen, die Plattform zu identifizieren, die besser zu ihren Anforderungen, Zielen und ihrer Infrastruktur passt.

Dieser Beitrag behandelt alles Wichtige zu Databricks vs. Snowflake: Funktionen, Gemeinsamkeiten, Unterschiede und welche Plattform besser zu Ihrem Geschäftsmodell passt.

Databricks vs. Snowflake: Grundlagen im Vergleich

Es ist sinnvoll, zunächst zu verstehen, was Databricks und Snowflake als Plattformen für Datenspeicherung und -verarbeitung jeweils bieten. Wer ihre Kernfunktionen und typischen Anwendungsfälle kennt, kann besser einschätzen, welche Lösung zu den eigenen Anforderungen und Workflows passt.

Außerdem hilft ein grundlegendes Verständnis von Data Warehouses, Data Lakes und Data Lakehouses dabei, die richtige Plattform für das eigene Geschäftsmodell zu wählen. Diese Begriffe werden im Laufe dieses Beitrags kurz erläutert.

Was ist Databricks?

Kurz gesagt ist Databricks eine Plattform zum Speichern, Verarbeiten und Analysieren großer Datenmengen – sowohl strukturierter als auch unstrukturierter. Databricks hat als Vorreiter die Vorteile von Data Lakes und Data Warehouses vereint und bietet damit das, was als Datensee-Lagerhaus.

Ein Data Warehouse speichert strukturierte Daten in einem klar definierten Schema und eignet sich vor allem für Business Intelligence und Reporting. Ein Data Lake hingegen nutzt kostengünstige, flache Speicherformate für große Mengen roher und unstrukturierter Daten – typischerweise für Big-Data-Verarbeitung und explorative Analysen. Die Lakehouse-Plattform von Databricks vereint Analytics, Data Science und AI/Machine Learning, ohne dass Daten zwischen zwei Plattformen dupliziert werden müssen.

Darüber hinaus ermöglicht der Databricks-Workspace die Zusammenarbeit von Teams an Aufgaben wie ETL, Machine Learning und Analytics – mit vertrauten Sprachen wie Python, SQL und R. Databricks ist eine Platform-as-a-Service-Lösung (PaaS).

Was ist Snowflake?

Snowflake hingegen ist ein benutzerfreundliches, cloudbasiertes Data Warehouse. Snowflake läuft auf allen großen Cloud-Anbietern wie AWS, Azure und Google Cloud. Dank seiner Multi-Cluster-Shared-Data-Architektur können mehrere Nutzer gleichzeitig auf dieselben Daten zugreifen, ohne dass die Performance darunter leidet.

Im Vergleich zu klassischen On-Premise-Datenspeicher-Infrastrukturenist Snowflake deutlich flexibler skalierbar und erfordert kaum Wartungsaufwand. Zusätzlich ermöglicht der Snowflake Data Marketplace den sicheren Austausch von Live-Daten zwischen Organisationen – ohne Datenduplizierung. Snowflake ist eine Software-as-a-Service-Lösung (SaaS) Lösung für verschiedene Unternehmen und Organisationen verfügbar.

Databricks vs. Snowflake: Ein direkter Vergleich

Obwohl die Grenzen zwischen den Diensten von Snowflake und Databricks verschwimmen, unterscheiden sich beide grundlegend in Architektur, Ökosystem-Integration, Sicherheit und vielen anderen Aspekten. Ein direkter Vergleich: Databricks vs. Snowflake.

Architektur

Die Cloud-Architektur von Snowflake ist auf strukturierte Daten ausgelegt und zeigt ihre Stärken bei klassischen analytischen Workloads. Als Data-Warehousing-Plattform besteht die Architektur von Snowflake aus drei Hauptschichten:

  • Speicherschicht: Daten werden in Cloud-Objektspeicher abgelegt, wobei Compute und Storage voneinander getrennt sind und unabhängig skaliert werden können. Snowflake optimiert dabei Struktur, Komprimierung und Zugriff auf die Daten.
  • Compute-Schicht: Diese Schicht, bekannt als virtuelle Warehouses, ermöglicht die gleichzeitige und unabhängige Ausführung von Abfragen mit elastischer Skalierung.
  • Cloud-Services-Ebene: Stellt zentrale Verwaltungsfunktionen bereit, darunter Sicherheit, Metadaten-Management und Abfrageoptimierung.

Databricks verwendet eine Lakehouse-Architektur, die auf Apache Sparkaufbaut. Diese Architektur eignet sich besonders für Organisationen mit vielfältigen Datenformaten und anspruchsvollen Analyseanforderungen. Auch sie besteht aus drei Kernschichten:

  • Deltasee Im Kern setzt Databricks auf Delta Lake, ein Open-Source-Speicherformat, das ACID-Transaktionen, Schema-Validierung und Time Travel für Data Lakes bereitstellt.
  • Einheitliche Datenverwaltung: Die Architektur unterstützt unterschiedliche Datentypen, von strukturiert über semi-strukturiert bis hin zu unstrukturiert, und ist dadurch sehr vielseitig einsetzbar.
  • Hochleistungs-Computing: Durch die Integration mit Machine-Learning-Frameworks und Analyse-Tools unterstützt Databricks komplexe Workloads wie AI/ML und Echtzeit-Daten-Streaming.

Wesentliche Architekturunterschiede

Snowflake ist stärker auf strukturiertes Data Warehousing spezialisiert, während Databricks ein breiteres Spektrum an Datentypen verarbeiten kann. Außerdem ist Snowflake auf SQL-basierte Analysen ausgerichtet, während Databricks den Schwerpunkt auf umfassende Data Science und Machine Learning legt. Erwähnenswert ist, dass Databricks ebenfalls eine SQL-Data-Warehouse-Engine bietet.

Performance und Skalierbarkeit

In der Compute-Schicht ermöglicht Snowflake eine automatische Skalierung über virtuelle Warehouses. So werden gleichzeitige Workloads bei steigender Nachfrage reibungslos verarbeitet und die Kapazität bei Bedarf reduziert, um Kosten zu optimieren. Die einzigartige Multi-Cluster-Architektur stellt sicher, dass mehrere Nutzer und Workloads gleichzeitig auf die Plattform zugreifen können, ohne dass es zu Engpässen kommt. Zusätzlich setzt Snowflake auf fortschrittliche Abfrageoptimierung und spaltenbasierte Speicherung, um die Analyse strukturierter Daten zu beschleunigen.

Eines der zentralen Merkmale von Databricks ist Massiv-parallele Verarbeitung (MPP) die eine effiziente parallele Verarbeitung großer Mengen strukturierter, halbstrukturierter und unstrukturierter Daten ermöglicht. Durch die Integration von Delta Lake lassen sich ACID-Eigenschaften auch bei umfangreichen Datenoperationen einhalten, ergänzt durch Caching- und Optimierungsstrategien. Darüber hinaus unterstützt Databricks Echtzeit-Datenstreaming und eignet sich damit für dynamische Workloads mit niedrigen Latenzanforderungen, wie IoT oder Finanztransaktionen.

Unterschiede bei der Skalierung

Snowflake ist auf die Skalierung klassischer Data-Warehousing-Workloads spezialisiert. Databricks hingegen ist bei der Skalierung komplexer und umfangreicher Data-Engineering- sowie AI/ML-Aufgaben deutlich leistungsfähiger.

Ökosystem und Integration

Auch wenn das früher nicht der Fall war, sind beide Plattformen heute mit den meisten gängigen Datenquellen-Anbietern kompatibel. Snowflake ist vollständig mit Cloud-Anbietern wie AWS, Azure und Google Cloud integriert. Databricks bietet eine cloudunabhängige Plattform, die einen reibungslosen Betrieb über alle Cloud-Umgebungen hinweg gewährleistet. Beide Plattformen lassen sich außerdem mit Business-Intelligence-Tools wie Tableau, Power BI und Looker integrieren.

Wesentliche Unterschiede bei der Integration

Snowflake ist ein vollständig proprietärer, verwalteter Dienst mit einer Closed-Source-Codebasis. Zwar lässt er sich mit vielen Open-Source-Tools integrieren, diese Integrationen erfolgen jedoch häufig über APIs oder Drittanbieter-Konnektoren und basieren nicht auf Open-Source-Grundlagen. Databricks hingegen bietet native Kompatibilität mit zahlreichen Open-Source-Tools und -Bibliotheken und eignet sich daher besonders für Organisationen, die auf Open-Source-Flexibilität setzen.

Sicherheit und Governance

Im Bereich Sicherheit bietet Snowflake umfassende Governance und regulatorische Compliance durch vorgefertigte Frameworks. So erfüllt Snowflake unter anderem SOC.2 Type II, HIPPA, GDPR und FedRAMP und ist damit für Branchen wie Gesundheitswesen und Finanzwesen direkt einsatzbereit. Zusätzlich bietet Snowflake dynamisches Datenmaskierung und Zugriffsrichtlinien, mit denen Organisationen sensible Daten strikt kontrollieren können.

Databricks verfügt ebenfalls über eine solide Sicherheitsgrundlage, insbesondere für Data-Engineering- und Machine-Learning-Workflows, und bietet granulare Zugriffssteuerung (RBAC und IAM). Darüber hinaus kann Databricks die nativen Sicherheitsfunktionen von Cloud-Anbietern für Netzwerk- und Identitätsverwaltung nutzen.

Wesentliche Unterschiede bei der Sicherheit

Beide Plattformen bieten umfassende Sicherheitsmaßnahmen, verfolgen dabei jedoch unterschiedliche Ansätze. Snowflake stellt integrierte Sicherheitsfunktionen für dynamische Datenmaskierung und branchenübergreifende Compliance bereit. Databricks kann für bestimmte Compliance-Anforderungen zusätzliche Konfigurationen und die Sicherheitsfunktionen des jeweiligen Cloud-Anbieters erfordern.

Data Science, AI und Machine Learning

Snowflake konzentriert sich primär auf die Integration von Drittanbieter-Tools und die Datenvorbereitung für AI/ML-Workflows. Eine eigene Lösung dafür ist Snowpark, eine Umgebung, in der Data Engineers und Data Scientists Datentransformations- und Verarbeitungscode in Sprachen wie Python, Java und Scala direkt in der Snowflake-Architektur schreiben können. Außerdem lässt sich Snowflake mit führenden Plattformen wie DataRobot, Amazon SageMaker und Azure Machine Learning verbinden.

Dies ist einer der Bereiche, in denen Databricks gegenüber Snowflake klar die Nase vorn hat. Databricks ist eine speziell für Data Science, Machine Learning und AI-Workflows entwickelte Plattform. Sie deckt den gesamten ML-Lebenszyklus ab, vom Data Engineering bis zum Modell-Deployment, und unterstützt nativ Open-Source-Tools wie TensorFlow und PyTorch. Dank der einheitlichen Analytics-Plattform überbrückt Databricks die Lücke zwischen Data Engineering und Machine Learning, sodass Teams Daten vorverarbeiten, Modelle trainieren und auf derselben Plattform deployen können. Tools wie AutoML ermöglichen es Nutzern, Machine-Learning-Modelle ohne umfangreiche Programmierkenntnisse zu prototypisieren.

Snowflake fokussiert sich hauptsächlich auf die Datenvorbereitung für externe AI/ML-Anwendungen, während Databricks durchgängige Funktionen zum Erstellen, Trainieren und Deployen von Modellen bietet. Wenn Ihr Unternehmen stark auf AI/ML-Workflows angewiesen ist, ist Databricks die bessere Wahl.

Abrechnung und Preismodelle

Snowflake und Databricks verwenden unterschiedliche Preismodelle, die ihre jeweiligen Schwerpunkte und Funktionen widerspiegeln. Beide arbeiten zwar mit nutzungsbasierter Abrechnung, unterscheiden sich jedoch erheblich in Struktur und Kosten.

Snowflake basiert sein Preismodell auf Credits und hat drei wesentliche Kostenkomponenten:

  • Compute-Schicht: Virtuelle Warehouses werden sekundengenau abgerechnet, mit einem Minimum von 60 Sekunden. Der Preis beginnt bei $3 pro Credit für die Standard Edition und kann bis zu $4–$5 für Enterprise Editions, abhängig von der Cloud-Region und dem Abonnementtyp.
  • Speicherschicht: Speicherkosten $40 pro TB/Monat auf Abruf, mit Prepaid-Optionen zu einem vergünstigten Preis von $24 pro TB/Monat.
  • Datenübertragungskosten: Dateneingang ist kostenlos, aber für ausgehenden Datenverkehr fallen je nach Cloud-Plattform und Ziel unterschiedliche Gebühren an.

Basierend auf dem Beispiel auf der offiziellen Snowflake-Website, könnte das in etwa so aussehen: Ein "Large Warehouse" (8 Credits/Stunde), das täglich 8 Stunden läuft und 100 TB Speicher nutzt, kostet unter Berücksichtigung von Compute-, Service- und Speicherkosten ungefähr 3.384 $/Monat.

Databricks berechnet nach DBUs (Databricks Units), die die Rechenleistung pro Sekunde abbilden. Der Preis hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Compute-Typ: Databricks unterstützt verschiedene Workloads, darunter Data Engineering, Analyse und Machine Learning. Die Preise beginnen bei $0.07–$0.55 pro DBU/Stunde, abhängig von Workload-Typ und Cloud-Plattform.
  • Cloud-Plattform: Die Kosten variieren je nach AWS, Azure und Google Cloud. Auf Azure beispielsweise beginnen die Kosten für eine einfache Data-Engineering-Umgebung ab $0.15/DBU/Stunde, Machine-Learning-Workloads werden aufgrund von GPU-Anforderungen höher berechnet.
  • Cluster und Konfigurationen: Databricks bietet bei der Cluster-Konfiguration viel Spielraum – was sich direkt auf die Kosten auswirkt. Compute- und Speicherkosten werden separat abgerechnet und richten sich nach dem jeweiligen Cloud-Anbieter.

Bei Databricks können mittlere Machine-Learning-Workloads je nach Nutzung und Konfiguration zwischen 1.500 und 5.000 US-Dollar pro Monat kosten. Für eine genaue Kostenschätzung können Sie Databricks' Preisrechner auf der Website verfügbar.

Databricks vs. Snowflake – Preisvergleich

Die monatlichen Kosten für erweiterte Databricks-Funktionen können höher ausfallen, da die Plattform leistungsstarkes Computing sowie Flexibilität für verschiedene Datenformate und AI/ML-Fähigkeiten bietet. Snowflake ist in der Regel günstiger für klassische Analysen und SQL-basierte Abfragen, besonders für Unternehmen mit einfacheren Datenpipelines. Die tatsächlichen Kosten beider Plattformen hängen jedoch stark vom jeweiligen Workload, der Ressourcennutzung und der Konfiguration des Cloud-Anbieters ab.

Databricks vs. Snowflake: Vor- und Nachteile

Was Databricks und Snowflake unterscheidet: Beide Plattformen haben klare Stärken – je nach Anwendungsfall und Nutzergruppe. Die folgende Tabelle gibt einen kompakten Überblick über die wichtigsten Merkmale beider Systeme.

Funktion Databricks Snowflake
Hauptanwendungsfall Data Science, Machine Learning und Echtzeit-Analysen SQL-basiertes Data Warehousing und Business Intelligence
Architektur Lakehouse-Architektur mit Delta Lake Cloud-Data-Warehouse mit getrenntem Compute und Storage
Unterstützte Daten Strukturiert, semi-strukturiert, unstrukturiert Strukturiert, semi-strukturiert
Leistung Optimiert für Big-Data- und Streaming-Workloads Optimiert für SQL und analytische Abfragen
BI-Integration  Flexible Integration mit Tableau, Power BI u. a. Native Konnektoren für Tableau, Power BI u. a., direkt einsatzbereit
AI/ML-Unterstützung Erweiterte ML-Frameworks und Bibliotheken Eingeschränkt; setzt auf Snowpark und externe Integrationen
Open-Source-Kompatibilität Umfangreich; unterstützt Spark, Delta Lake und mehr Eingeschränkt; geschlossene Architektur
Sicherheit und Compliance Stark, mit rollenbasierter Zugriffskontrolle, Verschlüsselung und Auditing Umfassend, mit integrierten erweiterten Compliance-Funktionen
Unterstützte Cloud-Plattformen AWS, Azure, GCP AWS, Azure, GCP
Preismodell Nutzungsbasiert über DBUs, granulare Abrechnung Nutzungsbasiert, Compute und Storage werden separat abgerechnet
Benutzerfreundlichkeit Für komplexe Workflows ist technisches Fachwissen erforderlich Einfach gestaltet und auch für Business-Analysten zugänglich

Databricks vs. Snowpark: Ein Vergleich

Als Reaktion auf Databricks entwickelte Snowflake Snowpark, eine Plattform für Datenverarbeitung und erweiterte Analysen. Obwohl beide Plattformen leistungsstark sind, richten sie sich an unterschiedliche Anwendungsfälle. Snowpark ist eine Entwicklungsumgebung, die darauf ausgelegt ist, Datenanwendungen innerhalb von Snowflakes Cloud-Datenplattform zu erweitern. Sie ermöglicht es Entwicklern, Datentransformationscode in verbreiteten Programmiersprachen wie Python, Java und Scala zu schreiben.

Snowpark setzt auf eine vereinfachte Arbeitsweise und eine benutzerfreundliche Oberfläche. Das ist ein Vorteil, allerdings fehlen einige der fortgeschritteneren Funktionen für AI/ML-Workloads, die in Apache Spark verfügbar sind, auf dem Databricks basiert. Dennoch ermöglicht Snowpark Dateningenieuren und Entwicklern, Daten direkt in Snowflakes Architektur zu verarbeiten und dabei die Stärken der SQL-basierten Analyse und Sicherheit zu nutzen.

Trotz Snowpark bietet Databricks nach wie vor ein ausgereifteres Ökosystem für Data Science und maschinelles Lernen. Es liefert End-to-End-Lösungen für die Verarbeitung großer Datenmengen und komplexe ML-Workflows. Die Lakehouse-Architektur macht die Plattform deutlich flexibler im Umgang mit unterschiedlichen Datenformaten.

Fazit

Im Vergleich Databricks vs. Snowflake ist festzuhalten, dass beide Plattformen zu den führenden Lösungen im Bereich Datenanalyse und -verwaltung zählen. Dank seiner Lakehouse-Struktur und der Unterstützung komplexer ML-Workflows ist Databricks eine starke Wahl für professionelle Teams, die mit vielfältigen Datenformaten arbeiten und stark auf maschinelles Lernen und AI setzen.

Snowflake hingegen konzentriert sich in erster Linie auf ein einfach zu bedienendes System für Data Warehousing und SQL-basierte Analysen. Für Unternehmen, die mit strukturierten und halbstrukturierten Daten arbeiten, ist es die attraktivere Option.

Insgesamt bietet Databricks mehr in Bezug auf erweiterte Funktionen und Flexibilität. Das ist durchaus ein Vorteil, allerdings ist diese Komplexität nicht für jedes Geschäftsmodell notwendig.

Häufig gestellte Fragen

Was sind die Nachteile von Databricks?

  • Steilere Lernkurve für nicht-technische Nutzer.
  • Höhere Kosten für erweiterte AI/ML-Funktionen.
  • Begrenzte integrierte BI-Tools, sodass Drittanbieter-Integrationen erforderlich sind.
  • Einige Compliance-Funktionen hängen von der Konfiguration des Cloud-Anbieters ab.

Warum Databricks statt Snowflake?

  • Unterstützt verschiedene Datenformate mit Lakehouse-Architektur.
  • Gute Integration von Open-Source-Tools.

Können Databricks und Snowflake zusammen verwendet werden?

Ja, Databricks und Snowflake lassen sich gut miteinander kombinieren. Unternehmen können Snowflake für Data Warehousing und SQL-basierte Analysen einsetzen und gleichzeitig Databricks für anspruchsvolle Data-Science- und Machine-Learning-Aufgaben nutzen.

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