- Warum wir handeln: Was ist der Sinn des Handels an Märkten?
- Fachbegriffe der Marktbewertung: Liquidität, Marktkapitalisierung und Volumen
- David vs. Goliath: Spielt die Größe von Märkten wirklich eine Rolle?
- Flexibilität: Sollte ich gleichzeitig in mehreren Märkten handeln?
- Der Gewinner: Forex
- Alles oder nichts: Kryptowährung
- Der Weg des geringsten Widerstands: Aktien
- Der Einstieg: Welcher Finanzmarkt eignet sich am besten für Anfänger?
- Fazit
- Häufig gestellte Fragen
Der globale Finanzmarkt bewegt heute mehr Kapital als je zuvor in der Geschichte der Menschheit. Das hat den Lebensstandard weltweit auf ein nie dagewesenes Niveau gehoben - nicht immer direkt, aber spürbar. Gleichzeitig hat es die Möglichkeiten erweitert, die ganz normale Menschen haben, um Geld zu verdienen. Wir haben heute Zugang zu zahlreichen verschiedenen Märkten, jeder mit seinen eigenen Eigenschaften, die sich gezielt nutzen lassen. Der Wunsch, von zu Hause aus Geld zu verdienen, und das Konzept des "passiven Einkommens" sind längst Teil der modernen Kultur geworden.
Die Vielfalt dieser Märkte bietet zwar mehr Optionen und Verdienstmöglichkeiten, kann aber auch schnell zur Überforderung führen. Zu viele Möglichkeiten lassen viele Trader den Fokus verlieren, falsche Informationen aufnehmen und letztlich Verluste einfahren, weil sie in den falschen Markt einsteigen. Genau deshalb ist es wichtig, den richtigen Markt für sich zu finden. Ein zentrales Kriterium für die Zuverlässigkeit eines Marktes ist seine Größe. Ein größerer Markt bedeutet mehr aktive Trader und Teilnehmer, was wiederum auf eine höhere Vertrauenswürdigkeit und potenziell bessere Gewinnchancen hindeutet. In diesem Artikel stellen wir die größten Finanzmärkte der Welt vor, erläutern ihre Eigenschaften und Besonderheiten, und helfen dir dabei, den richtigen für dich zu finden.
Warum wir handeln: Was ist der Sinn des Börsenhandels?
Ein Markt ist per Definition ein Ort, an dem Transaktionen stattfinden. Früher bezog sich das ausschließlich auf physische Marktplätze, an denen Teilnehmer zusammenkamen. Mit dem Aufkommen der Technologie ist der Markt nicht mehr auf die physische Welt beschränkt, und viele Online-Märkte haben sich gegenüber traditionellen Märkten durchgesetzt oder diese sogar verdrängt. In jedem Markt schwanken die Preise gehandelter Güter. Ein aufmerksamer Beobachter kann diese Schwankungen nutzen, um Waren zu einem anderen Preis zu kaufen oder zu verkaufen als zum ursprünglichen Einkaufspreis, und so Gewinne erzielen.
Dieses einfache, grundlegende Prinzip ist der Hauptgrund, warum Märkte zu den ältesten menschlichen Institutionen der Welt gehören. Es erklärt auch, warum so viele Menschen in verschiedenen Märkten aktiv sind: um schlicht Gewinne zu erzielen. Wie bereits erwähnt, haben verschiedene Märkte unterschiedliche Regeln und Eigenschaften. Eine der wichtigsten Methoden, um ihre Rentabilität zu beurteilen, ist ihre Größe – doch selbst deren Bestimmung ist nicht ohne Schwierigkeiten. Wie gehen wir darum, die richtige Größe zu bestimmen, um die profitabelsten Handelsmärkte zu finden?
Fachbegriffe der Marktbewertung: Liquidität, Marktkapitalisierung und Volumen
Um die Gesamtgröße eines Marktes zu bestimmen, müssen wir uns mit zwei grundlegenden Konzepten vertraut machen: Liquidität und Volumen. Diese beiden Begriffe werden häufig verwechselt. Wir erklären daher, was sie jeweils bedeuten und wie du anhand dieser zwei Faktoren Größe und Qualität eines Marktes richtig einschätzen kannst.
Liquidität
Als Marktliquidität bezeichnet man das Ausmaß, in dem ein Vermögenswert gekauft und verkauft werden kann, ohne dass die Transaktionen seinen Preis beeinflussen. Vereinfacht gesagt: Sie gibt an, wie schnell sich ein Vermögenswert zu Geld machen lässt. Alle Finanzmärkte haben eine gewisse Liquidität, aber manche sind deutlich liquider als andere.
Wenn Trader über Liquidität sprechen, meinen sie in der Regel Marktliquidität. Marktliquidität beschreibt, wie gut ein bestimmter Markt es Tradern ermöglicht, Vermögenswerte zu stabilen Preisen zu kaufen und zu verkaufen. Kennzeichen dafür sind hohe Handelsvolumen und enge Geld-Brief-Spannen. Ein liquider Markt ist oft attraktiver als ein größerer Markt mit geringer Liquidität, selbst wenn das Handelsvolumen dort insgesamt höher ist.
Volumen
An den globalen Finanzmärkten gilt das Handelsvolumen als wichtigste Kennzahl zur Einschätzung der Marktgröße. Es gibt an, wie viel von einem bestimmten Asset innerhalb eines definierten Zeitraums gehandelt wurde. Der Volumenindex ist entscheidend, um Liquidität und Volatilität eines Marktes oder Assets zu beurteilen – und damit eines der zentralen Werkzeuge in der Marktanalyse von Tradern.
Beim Handel mit einem Asset gibt es immer eine kaufende und eine verkaufende Partei. Jede dieser Transaktionen erhöht das Handelsvolumen. Wichtig beim Umgang mit Volumendaten: Die Volumenangabe zeigt nicht die Anzahl der Transaktionen, sondern die Menge der gehandelten Assets. Kaufen beispielsweise 10 Käufer je eine Aktie, ist das Ergebnis identisch mit dem Kauf von 10 Aktien durch einen einzigen Käufer.
Auf einem aktiven Markt ist das Handelsvolumen in der Regel hoch. Gilt der Markt als inaktiv, fällt der Volumenindex entsprechend niedrig aus. Und bei stark schwankenden Kursen steigt das Handelsvolumen typischerweise ebenfalls an.
David vs. Goliath: Spielt die Größe von Märkten wirklich eine Rolle?
Ja, absolut. Kein erfahrener Trader würde darauf verzichten, dir den offensichtlichen, aber wertvollen Rat zu geben, in den größten Finanzmärkten der Welt zu handeln. Viele erfolgreiche Trader haben zwar in kleineren Märkten ein Vermögen gemacht, aber man sollte dabei nicht vergessen, dass dies meist Nebenaktivitäten sind, während ihre Haupteinnahmequelle nach wie vor die größeren Märkte sind. Und selbst wenn das nicht der Fall ist, handelt es sich eher um Ausnahmen als um die Regel.
Wer in größeren Märkten handelt, hat Zugang zu mehr handelbaren Assets. Die Kursbewegungen und Handelsmuster sind dort einfacher zu analysieren. Dazu kommen bessere Lernressourcen: Dokumentationen, Tutorials und Schulungsmaterialien sind für Einsteiger deutlich leichter verfügbar. Kurz gesagt: Die Marktgröße spielt eine entscheidende Rolle bei der Wahl des richtigen Handelsplatzes.
Flexibilität: Sollte ich gleichzeitig in mehreren Märkten handeln?
Wie bereits erwähnt, ist die Anzahl der verfügbaren Märkte deutlich gewachsen. Viele Trader fragen sich, ob sie gleichzeitig in mehreren Märkten handeln sollten oder nicht. Grundsätzlich ist eine Diversifizierung des Portfolios sinnvoll. Sie verringert das Verlustrisiko, da nicht das gesamte Kapital in einem einzigen Asset steckt, das im Wert einbrechen könnte. Dennoch empfiehlt es sich, neue Märkte gründlich zu analysieren, bevor man einsteigt - insbesondere im Hinblick auf deren Wechselwirkungen mit den Märkten, in denen man bereits investiert ist.
Manche Anlageklassen stehen in einem engen Zusammenhang miteinander. In Inflationsphasen beispielsweise, wenn Aktienkurse fallen, behalten Gold und Öl ihren Wert und gelten als bewährte Absicherung gegen Inflation. Kapital auf mehrere dieser Märkte zu verteilen, kann Ihre Trades also positiv oder negativ beeinflussen - je nachdem, wie viel Sie in die einzelnen Anlagen investieren. Grundsätzlich spricht aber nichts dagegen, in verschiedenen Märkten gleichzeitig zu handeln. Ein diversifiziertes Portfolio ist immer von Vorteil. Schauen wir uns nun fünf der ertragreichsten Handelsmärkte der Welt an und beleuchten ihre jeweiligen Vor- und Nachteile.
Der Gewinner: Forex
Forex steht für den Devisenmarkt. Hier werden Fiatwährungen gehandelt – also die nationalen Währungen, die von den Zentralbanken verschiedener Länder ausgegeben werden und die wir täglich für Zahlungen nutzen. Wenn diese Währungen gegeneinander gehandelt werden, spricht man von Forex-Trading. Gemessen an Volumen und Liquidität ist Forex der größte Finanzmarkt der Welt. Er ist zugleich der bekannteste und zugänglichste Markt überhaupt. Mehr über den Forex-Markt und die ersten Schritte als Forex-Trader erfahren Sie hier hier.
Größe
Wie bereits erwähnt, ist Forex der größte Finanzmarkt der Welt. Mit einem täglichen Handelsvolumen von über 6,6 Billionen Dollar ist er in einer eigenen Liga. Das liegt vor allem daran, dass Regierungen weltweit Fiat-Währungen für ihre wichtigsten Transaktionen nutzen – und auch im Alltag der Menschen spielen diese Währungen eine zentrale Rolle. In der Regel sind sie durch nationale Reserven gedeckt, die ihren Wert absichern. Für Trader sind sie das Fundament jedes Portfolios. Das enorme Volumen sorgt zudem für hohe Liquidität, was Forex zu einem der attraktivsten Märkte überhaupt macht.
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Barrierefreiheit
Forex ist der größte Markt der Welt – entsprechend gut ist die Lernkurve: Lernmaterialien gibt es in Hülle und Fülle, Daten sind frei zugänglich, und wer einsteigen möchte, findet sich schnell zurecht.
Hohe Liquidität
Das hohe tägliche Handelsvolumen und die enormen Werte, die an der Forex gehandelt werden, machen sie zu einem äußerst liquiden Markt. Das eröffnet Tradern direkt mehr Möglichkeiten, höhere Gewinne zu erzielen.
Weltmarkt
Forex ist ein globaler Markt mit vier Haupthandelszeiten: der Sydney-, Tokio-, Londoner und New Yorker Session, die zu unterschiedlichen Zeiten öffnen und schließen. Durch diesen globalen Charakter ist der Markt nahezu rund um die Uhr verfügbar.
Vielfalt der Optionen
Anders als bei Märkten wie Öl oder Gold, wo man auf eine einzige Ware beschränkt ist, bietet Forex eine große Auswahl. Dennoch empfiehlt es sich, bei bewährten Währungspaaren wie USD/EUR, USD/JPY, AUD/USD und USD/GBP zu bleiben.
Nachteile
Das sind die wichtigsten Nachteile des Forex-Marktes.
Hohes Startkapital erforderlich
Im Forex-Handel kann man zwar mit einem Startkapital von nur 500 bis 1.000 US-Dollar einsteigen, doch sind jährliche Renditen von mehr als 205 % äußerst unwahrscheinlich. Man muss entweder riskante Leverage-Strategien einsetzen oder mit einem deutlich größeren Startkapital beginnen.
Geringere Restrenditen
Obwohl Forex weniger riskant als der Kryptomarkt ist, können innerhalb eines Kalenderjahres Verluste entstehen, die den Forex-Markt im Vergleich zu Aktien oder Anleihen weniger ertragreich machen. Man sollte sich also über das Potenzial und die Risiken des Marktes im Klaren sein, bevor man einsteigt.
Vielschichtiger Markt
Im Forex-Handel reicht technische Analyse allein nicht aus. Da Währungen staatlich gedeckt sind, ist auch die fundamentale Analyse globaler Ereignisse und Nachrichten unerlässlich, wenn man ein guter Forex-Trader werden will.
Mangelnde Regulierung
Die internationale Natur des Forex-Marktes macht eine zentrale Steuerung und Regulierung sehr schwierig. Das bedeutet: Fehler und Probleme lassen sich rechtlich kaum verfolgen. Hinzu kommt, dass Forex ohnehin für sein ausgeprägtes "Profi vs. Amateur"-Umfeld bekannt ist.
Alles oder nichts: Kryptowährung
Wer noch nie etwas von Begriffen wie Trading oder Leverage gehört hat, wurde spätestens durch den anhaltenden Krypto-Boom der letzten Jahre damit vertraut. Der Kryptomarkt ist ein stark wachsender Markt, der auf dem dezentralen Blockchain-System basiert und damit eine dezentrale Finanzwelt der Zukunft ankündigt. Die Anzahl der Kryptowährungen ist nahezu unbegrenzt, und der Markt selbst ist extrem volatil - was ihm den Ruf als "Wildcard" auf der heutigen Liste eingebracht hat. Kryptowährungshandel ist wie ein All-in beim Poker: Die Regulierung lässt noch auf sich warten, und alles läuft ständig auf Hochtouren.
Größe
Obwohl er der jüngste Markt auf dieser Liste ist, ist der Kryptowährungsmarkt keineswegs klein. Er ist hochvolatil, was bedeutet, dass Volumen, Marktkapitalisierung und Liquidität je nach Zeitpunkt stark schwanken - weit stärker als etwa beim Forex-Markt. Dennoch hat der gut ein Jahrzehnt alte Markt mit einer Rekordbewertung von über 2 Billionen US-Dollar bewiesen, dass er trotz seiner relativen Größe über enorme Liquidität und ein außerordentliches Gewinnpotenzial für Trader verfügt.
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Das sind die wichtigsten Vorteile des Kryptowährungshandels.
Hohe Liquidität
Egal wann man sich entscheidet, in den Kryptowährungsmarkt einzusteigen - mindestens eine Option wird immer über hohe Liquidität verfügen. Die inhärente Volatilität des Marktes sorgt zusätzlich dafür, dass hohe Liquidität das ganze Jahr über häufig anzutreffen ist.
Hochvolatil
Für viele Einsteiger ist Volatilität ein großes Problem. Für erfahrene Trader, die den Markt kennen, sind Phasen hoher Volatilität jedoch Chancen, Gewinne zu erzielen. Der Kryptomarkt gilt dabei als einer der volatilsten Märkte weltweit.
Kein Ausfall
Selbst beim globalen Forex-Markt gibt es Zeiten, in denen Sessions schließen und man auf günstige Momente warten muss. Der Kryptomarkt läuft durchgehend - es gibt keinen schlechten Zeitpunkt zum Handeln.
Unüberwindbare Sicherheit
Auch wenn es im Kryptowährungsbereich Phishing-Betrug gibt, ist die Blockchain-Technologie selbst nicht zu knacken. Eines der zentralen Argumente für Kryptowährungen als Konzept ist ihre nachgewiesene Stärke als eines der sichersten Finanzinstrumente der Welt.
Nachteile
Das sind die wichtigsten Vorteile des Kryptowährungshandels.
Strengere Regulierung steht bevor
Kryptowährungen haben in vielen Teilen der Welt für Aufruhr gesorgt - vor allem wegen ihrer dezentralen Natur. Viele große politische Institutionen arbeiten bereits daran, diese Währungen und den Markt einzuschränken und zu regulieren. Das könnte den Markt in Zukunft negativ beeinflussen.
Keine Governing Body
Das ist einer der Hauptgründe, warum viele eine Regulierung des Kryptomarkts fordern. Krypto ist noch weitaus weniger reguliert als Forex. Eine fehlerhafte Transaktion? Good Glück, sie ohne eine zuständige Behörde rückgängig zu machen.
Zu viele unseriöse Währungen
Wie bereits erwähnt, gibt es im Kryptomarkt zahlreiche Phishing-Betrugsmaschen in Form von dubiosen Währungen, die gezielt auftauchen, um Geld einzusammeln und dann spurlos zu verschwinden. Achten Sie sorgfältig darauf, mit welchen Währungen Sie handeln.
Hohes Risiko
Selbst bei einer wertbeständigen Währung wie Bitcoin sind die Marktrisiken erheblich. Eine unerwartete politische Ankündigung zur Marktregulierung in den USA oder ein Tweet von Elon Musk kann ausreichen, um den Markt um 30 bis 40 % einbrechen zu lassen.
Der Weg des geringsten Widerstands: Aktien
Es gibt keinen einzelnen globalen Aktienmarkt. Stattdessen existieren verschiedene Aktienmärkte in unterschiedlichen Regionen, jeder mit eigener Liquidität, eigenem Handelsvolumen und eigener Marktkapitalisierung. Die Gesamtwerte und das Ansehen der einzelnen Börsen unterscheiden sich erheblich. Ihre Handelszeiten richten sich nach dem jeweiligen Standort, und jede Börse listet unterschiedliche Unternehmensaktien, die sie ihren Kunden vermittelt. An einer Börse können Aktien börsennotierter Unternehmen sowie Anleihen und Wertpapiere gehandelt werden. Die wichtigsten Faktoren für Gewinn oder Verlust sind Preisunterschiede, die durch politische Ereignisse und die Unternehmensperformance entstehen.
Größe
Wie bereits erwähnt, gibt es keinen einzigen globalen Aktienmarkt. Verschiedene Börsen haben zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Liquidität und Handelsvolumina. Insgesamt gibt es weltweit über 60 bedeutende Aktienmärkte. Die New York Stock Exchange, NASDAQ, Tokyo Stock Exchange, Shanghai Stock Exchange und Hong Kong Stock Exchange gehören zu den größten Börsen der Welt. Um die Dimensionen dieser Märkte zu verdeutlichen: Die Marktkapitalisierung der New York Stock Exchange, die für mehr als 40 % der weltweiten Aktien verantwortlich ist, lag bei über 25 Billionen Dollar. Die Gesamtmarktkapitalisierung aller 60 Börsen beläuft sich damit auf rund 62 Billionen Dollar.
Vorteile
Das sind die wichtigsten Vorteile des Handels an bekannten Börsen weltweit.
Vielfältige Investitionsmöglichkeiten
An der Börse haben Sie Zugang zu Handelsformen, die in anderen Märkten nicht verfügbar sind. Dazu zählen Börsengänge (IPOs), Folgeemissionen, Anleihen, Wertpapiere und weitere spezifische Anlage- und Handelsmethoden.
Good Regulierung
Aktienmärkte sind weltweit streng reguliert und bieten den bestmöglichen Anlegerschutz. Das macht sie besonders attraktiv für alle, die in einem klar geregelten Umfeld handeln möchten.
Hohe Liquidität
Der enorme Wert der NYSE und seine Auswirkungen auf die globale Marktkapitalisierung wurden bereits dargestellt. Dank der schieren Marktgröße steht Ihnen immer ein hochliquider Aktienmarkt zum Handeln zur Verfügung.
Dividenden
Bestimmte Unternehmen schütten Dividenden auf ihre Aktien aus. Das sind in der Regel sehr große Konzerne, die sich leisten können, einen Teil Ihres investierten Kapitals als jährliche Dividende auszuzahlen. Dies ist ein Alleinstellungsmerkmal des Aktienmarkts und eine attraktive Möglichkeit, passives Einkommen zu erzielen.
Nachteile
Das sind die wichtigsten Nachteile des Handels an bekannten Börsen weltweit.
Begrenzte Handelszeiten
Aktienmärkte sind regionale Märkte mit festen Öffnungszeiten, die vom jeweiligen Standort abhängen. Sie haben hier also keinen durchgehenden Zugang wie beim Forex- oder Kryptomarkt.
Marktmanipulation und Hedgefonds
Insiderhandel und Absprachen unter großen Hedgefonds sind ein weltweites Phänomen, das an allen großen Börsen zu beobachten ist. Diese Manipulationen kommen in der Regel den Insidern und Hedgefonds zugute, auf Kosten von Privatanlegern und Kleinanlegern.
Steile Lernkurve
Die Funktionsweise der einzelnen Börsen zu verstehen ist äußerst anspruchsvoll und kann Jahre dauern. Generell wird Einsteigern davon abgeraten, intensiv mit Aktien zu handeln, bevor sie ausreichend Erfahrung gesammelt haben. Langfristiges Investieren ist jedoch auch für weniger erfahrene Anleger eine realistische Option.
Unberechenbarkeit
Selbst erfahrene und versierte Trader, selbst Hedgefonds und Insider, können der enormen Unberechenbarkeit erliegen, die verschiedene Aktienmärkte weltweit mit sich bringen. Behalten Sie das im Hinterkopf, wenn Sie über den Kauf von Aktien nachdenken.
Der Einstieg: Welcher Finanzmarkt eignet sich am besten für Anfänger?
Ein kurzer Vergleich der drei betrachteten Märkte zeigt klar: Wer mit dem Trading beginnen möchte, ist am besten mit dem Forex-Markt bedient. Er stellt geringere Anforderungen und hat eine flachere Lernkurve. Die Volatilität des Forex-Markts lässt sich anhand erkennbarer Muster gut einschätzen, und die Liquidität ist für Einsteiger mehr als ausreichend, um sinnvolle Gewinne zu erzielen.
Wie bereits erwähnt, ist es der größte Finanzmarkt der Welt – und damit auch einer der zugänglichsten. Die Einstiegshürden sind niedrig, das Marktumfeld ist vergleichsweise nachsichtig gegenüber den Fehlern, die Anfänger typischerweise machen. Dazu kommt eine breite Auswahl an Handelsmöglichkeiten. Wer die Grundlagen des Forex-Markts beherrscht, hat außerdem eine solide Basis, um sich später anspruchsvolleren Märkten wie dem Aktienmarkt zu widmen. Kurz gesagt: Der Forex-Markt ist für Einsteiger die erste Wahl.
Fazit
Alle genannten Märkte haben ihre Stärken. Der Forex-Markt ist jedoch nicht nur der beste Einstiegspunkt für Anfänger, sondern bietet auch insgesamt das größte Potenzial für Trader aller Erfahrungsstufen.
Viele Trader möchten möglichst nah an den großen Forex-Handelssitzungen wie Sydney, Tokio, New York und London sein, um Online-Trades mit minimaler Latenz und niedrigem Ping auszuführen. Da ein Umzug ins Ausland nur wegen optimierter Latenz kaum praktikabel ist, kann man stattdessen die VPS-Technologie nutzen, um sich remote mit einem Computer in der Nähe der wichtigsten Forex-Handelszentren der Welt zu verbinden. Eine Liste der Besten Forex VPS Anbieter 2022.
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Häufig gestellte Fragen
Was ist der größte Aktienmarkt der Welt?
Der Forex-Markt ist nach wie vor der liquideste und volumenstärkste Markt der Welt. Das tägliche Handelsvolumen liegt bei rund 6,6 Billionen US-Dollar – ein Wert, der alle anderen Märkte, einschließlich der kombinierten Kraft sämtlicher Aktienmärkte, weit hinter sich lässt.
Welche Forex-Marktsitzung hat das größte Volumen?
Alle vier großen Forex-Handelssitzungen weisen ein gutes Volumen und eine ordentliche Volatilität auf. Die New-York-Sitzung erzielt jedoch das höchste Tagesvolumen, besonders wenn sie sich mit der Londoner Sitzung überschneidet. New York ist zudem der größte Finanzplatz im Forex-Markt.
Wie groß ist der Kryptomarkt im Vergleich zum Aktienmarkt?
Krypto ist ein kleiner Schatten verglichen mit dem globalen Aktienmarkt, der im Oktober 2021 auf 122 Billionen US-Dollar bewertet wurde. Mit einem Allzeithoch von 2 Billionen US-Dollar Gesamtmarktwert liegt Krypto allerdings nicht weit entfernt vom US-Aktienmarkt (50 Billionen US-Dollar) oder dem EU-Aktienmarkt (14 Billionen US-Dollar). Für einen Markt, der erst seit einem Jahrzehnt existiert, hat er durchaus das Potenzial, diese Schwergewichte der traditionellen Finanzwelt einzuholen oder sogar zu übertreffen.