Zugriff
Redis ist erreichbar unter redis://localhost:6379
Beispiel für interaktiven Shell-Zugriff:
redis-cli
127.0.0.1:6379> set example "Hello Redis"
127.0.0.1:6379> get example
"Hello Redis"
Wichtige Dateien und Verzeichnisse
/etc/redis/redis.conf→ Hauptkonfigurationsdatei/var/lib/redis/→ Datenverzeichnis für Persistenz/var/log/redis/redis-server.log→ Log file/usr/bin/redis-cli→ Redis-Kommandozeilen-Tool/usr/bin/redis-server→ Redis-Daemon-Binary
Service Management
Häufige Dienstoperationen:
systemctl restart redis-server # Restart Redis
systemctl stop redis-server # Stop Redis
systemctl status redis-server # View Redis status
Konfiguration
Redis-Konfigurationsdatei: /etc/redis/redis.conf
- bind. Legt fest, auf welchen Netzwerkschnittstellen Redis lauscht.
- protected-mode. Muss deaktiviert werden, wenn externer Zugriff erlaubt ist.
- requirepass. Setzt ein Passwort für die Client-Authentifizierung.
- maxmemory. Begrenzt die RAM-Nutzung (für Caching-Szenarien).
- appendonly. Aktiviert AOF-Persistenz.
Nach jeder Änderung:
systemctl restart redis-server
Nützliche Tools und Befehle
Redis enthält mehrere integrierte Tools:
redis-cli→ Kommandozeilen-Interface für Redisredis-benchmark→ Benchmarking utilityredis-check-aofundredis-check-rdb→ AOF/RDB-Persistenzdateien validierenredis-server→ Redis-Daemon manuell starten
Logs und Monitoring
Check logs:
journalctl -u redis-server -f
Monitor activity:
redis-cli monitor
Verbundene Clients anzeigen:
redis-cli client list
Persistence Modes
Redis unterstützt zwei Persistenzoptionen:
- RDB-Snapshots → Speichert den Datenbankzustand in regelmäßigen Abständen (ressourcenschonend).
- AOF (Append Only File) → Protokolliert jeden Schreibvorgang (sicherer, aber speicherintensiver).
Beide lassen sich aktivieren in /etc/redis/redis.conf for durability.