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Webflow vs. WordPress: Welcher Website-Builder gewinnt 2025?

Kelly Watson By Kelly Watson 11 Min. Lesezeit Aktualisiert 22. Apr. 2025
Nahaufnahme eines Computerbildschirms mit einer Website-Design-Oberfläche, die moderne Website-Builder-Plattformen wie Webflow und WordPress repräsentiert.

Es ist 2025, und eine Website zu erstellen ist nach wie vor eine ernste Sache – vielleicht mehr denn je. Bei der schieren Anzahl an Plattformen tauchen Webflow vs WordPress in fast jedem Gespräch auf. Da der Markt für Content-Management-Software voraussichtlich 23,17 Milliarden US-Dollar generieren bis 2025 weltweit, wird die Wahl der richtigen Plattform immer wichtiger. Natürlich streiten sich die Leute gerne darüber, welche besser ist. Aber die eigentlich entscheidende Frage lautet: Welche passt besser zu dir?

Webflow und WordPress verstehen – ein Überblick für 2025

So ist das: Webflow und WordPress helfen dir beide beim Erstellen von Websites, aber auf grundlegend verschiedene Arten. Webflow ist ideal, wenn du visuell denkst. Es wurde für Designer und alle entwickelt, die etwas Sauberes und Professionelles launchen wollen, ohne Code anfassen zu müssen. WordPress hingegen ist eher ein Alleskönner. Es ist Open-Source und schon seit Jahren etabliert, weshalb Entwickler, Content-Creator und Marketing-Profis es für seine Flexibilität und starken Blog-Funktionen schätzen.

Webflow und WordPress: Marktanteile und Zielgruppen

Wenn man sich die Zahlen ansieht, dominiert WordPress nach wie vor den Markt. Es treibt etwa 43% der Websites weltweit an. Das ist eine Menge. Besonders beliebt ist es bei Bloggern, Unternehmen mit viel Content-Output und sogar bei großen Firmen, die maximale Flexibilität brauchen. Webflow hat diese Reichweite noch nicht, wächst aber deutlich. Die Verbreitung von Webflow hat auf 0,8% gewachsen aller Websites erreicht, was einem Marktanteil von 1,2 % im CMS-Bereich entspricht. Viele Designer, Freelancer und kleinere Unternehmen schätzen, wie schnell und einfach sich damit ansprechende Websites realisieren lassen.

Webflow und WordPress: Einrichtung und Bedienung im Vergleich 2025

Eine Website in Webflow aufzusetzen ist unkompliziert. Hosting, Domain-Verwaltung und sogar ein KI-Assistent zur Orientierung sind direkt integriert. Eine Website starten, ohne eine einzige Zeile Code zu schreiben? Kein Problem. Bei WordPress ist der Einstieg etwas aufwendiger. Man muss einen Hosting-Anbieter wählen, eine Domain registrieren, ein Theme installieren und die passenden Plugins auswählen. Das ist nicht schwer, kann aber am Anfang überwältigend wirken.

Ist die Einrichtung einmal erledigt, spielt WordPress seine Stärken beim Bloggen und der Verwaltung großer Inhaltsmengen voll aus. Webflow bringt ebenfalls ein eigenes CMS mit, das solide ist. Wer aber als Marketer ständig Inhalte veröffentlicht, könnte es im Vergleich etwas umständlich finden.

Anpassungsmöglichkeiten von Webflow und WordPress

Hier ist die Sache klar: Bei der reinen Anpassbarkeit gewinnt WordPress. Mit über 13.000 Themes und 60.000 Plugins lässt sich nahezu alles umsetzen, vorausgesetzt, man weiß, was man tut (oder kennt jemanden, der es weiß). Webflow bietet weniger Templates, rund 6.000, dafür sind die visuellen Werkzeuge ausgezeichnet. Damit lassen sich professionell wirkende, moderne Websites erstellen, ohne eine Zeile Code zu schreiben. Für weniger technikaffine Nutzer ein echter Vorteil.

Vor- und Nachteile von Webflow

Vorteile: Sehr intuitiver visueller Editor, integrierte Sicherheit über AWS und schnell einsatzbereit, wenn es darauf ankommt.

Nachteile: Die Blogging-Funktionen sind eher einfach gehalten, die Integrationsmöglichkeiten sind im Vergleich zu WordPress begrenzt, und für größere Teams kann es schnell teuer werden.

Vor- und Nachteile von WordPress

Vorteile: Hervorragend für die Content-Verwaltung, umfangreiche Anpassungsoptionen und eine schier endlose Plugin-Bibliothek.

Nachteile: Die Einrichtung kann einschüchternd sein, Plugins und Sicherheit aktuell zu halten erfordert Aufwand, und der Wartungsaufwand hört nie wirklich auf.

Webflow vs. WordPress: Sicherheit im Vergleich

Sicherheit ist ein wichtiges Thema, unabhängig von der Plattform. Webflow macht es einfach: Alles wird über AWS gehostet, und die Sicherheit ist bereits integriert. Wer sich nicht mit technischen Details befassen möchte, hat hier einen klaren Vorteil. Bei WordPress liegt mehr Verantwortung beim Nutzer selbst. Man muss die richtigen Plugins wählen, Updates konsequent einspielen und sicherstellen, dass der Hosting-Anbieter vertrauenswürdig ist. Kein Hexenwerk, aber es erfordert ein gewisses Maß an Sorgfalt.

SEO-Optimierung: Welche Plattform hat die Nase vorn?

WordPress gilt als erste Wahl für SEO, besonders mit Tools wie Yoast. Metadaten anpassen, Keywords feinjustieren und die Optimierung wirklich ausreizen. Webflow macht SEO weniger kompliziert, ideal für Einsteiger. Wer jedoch tief in die SEO-Arbeit einsteigt, könnte die Steuerungsmöglichkeiten als zu eingeschränkt empfinden.

Zusammenarbeit im Team: Webflow vs. WordPress

Für große Teams ist WordPress die praktischere Wahl. Beliebig viele Nutzer lassen sich hinzufügen und mit Rollen versehen, ohne dass zusätzliche Kosten anfallen. Webflows Modell ist eingeschränkter: Es wird pro Nutzer abgerechnet, was sich schnell summieren kann. Für Designer, die allein oder mit wenigen Kunden arbeiten, reichen die integrierten Kollaborationsfunktionen aber gut aus.

Integrationen: WordPress Plugins vs. Webflow Apps

WordPress gewinnt hier klar. Mit über 60.000 Plugins lässt es sich mit nahezu allem verbinden. Webflows Integrationsliste ist deutlich kürzer (rund 100 Apps), deckt aber die wichtigsten Grundlagen ab. Beide Plattformen funktionieren gut mit Tools wie Zapier, sodass sich fehlende Direktverbindungen meist über einen Umweg lösen lassen.

Schnellvergleich: Webflow vs. WordPress

Funktion Webflow WordPress
Einrichtung Schnelles, integriertes Hosting, visueller Assistent Komplex, erfordert externes Hosting und Domain
Benutzerfreundlichkeit Intuitive visuelle Gestaltung, aber eingeschränkte CMS-Funktionen Leistungsfähiges CMS, anfangs steilere Lernkurve
Anpassbarkeit Visuelles Bearbeiten, weniger Templates (~6.000) Umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten, 13.000+ Themes, 60.000+ Plugins
Sicherheit Integrierte Sicherheit (AWS), kaum Wartungsaufwand für Nutzer Erfordert Plugins und regelmäßige manuelle Updates
SEO-Optimierung Grundlegendes SEO automatisiert, erweiterte Einstellungen eingeschränkt Umfangreiche SEO-Anpassung über Plugins wie Yoast
Zusammenarbeit Nutzungsbasiertes Preismodell, ideal für kleinere Teams und Designer Unbegrenzte Nutzerverwaltung, geeignet für große Teams
Integrationen ~100 Kern-Apps, Integration mit Zapier 60.000+ Plugins, vielfältige Integrationen über Zapier
Preisstruktur Planbare, aber höhere monatliche Fixkosten Kostenlose Kernsoftware; variable Kosten für Hosting, Plugins und Themes
Ideale Zielgruppe Designer, kleine Unternehmen, Freelancer Blogger, Unternehmen, Marketer, Entwickler

Performance und Ladezeiten: Webflow vs. WordPress im Jahr 2025

Geschwindigkeit zählt. Niemand wartet gerne auf eine Seite, die lädt - und Google auch nicht. Deshalb ist Performance eines der Dinge, die du bei der Wahl zwischen Webflow und WordPress einfach nicht außer Acht lassen kannst.

Webflow macht einem das Leben in dieser Hinsicht leicht. Die Plattform baut auf AWS (Amazons Hosting-Infrastruktur) auf, und alles ist bereits fertig eingerichtet - CDN, Caching, das ganze Paket. Deine Seite lädt von Anfang an schnell, ohne dass du groß darüber nachdenken musst. Das ist angenehm.

Bei WordPress kommt es wirklich darauf an. Mit gutem Hosting, einem schlanken Theme und einem sorgfältigen Umgang mit Plugins bekommst du ebenfalls eine schnelle Seite hin. Aber genau das ist der Punkt: Du musst sorgfältig sein. Zu viele Plugins oder ein aufgeblähtes Theme, und die Ladezeiten leiden schnell. Wahrscheinlich wirst du an Einstellungen schrauben oder Caching-Tools installieren müssen, nur um mithalten zu können.

Webflow ist also die unkompliziertere Wahl, wenn es um Geschwindigkeit geht. WordPress erfordert etwas mehr Aufwand, gibt dir dafür aber mehr Kontrolle über alles. Wenn dir das wichtig ist, lohnt sich der Mehraufwand durchaus.

Lernkurve und Support-Ressourcen

Webflow führt dich am Anfang gut durch die Plattform. Die Tutorials sind klar, Schritt für Schritt aufgebaut und direkt integriert. Und die Webflow University ist wie ein kompetenter Coach, der wirklich erklären kann, wie Websites funktionieren. Wer sich noch nicht so gut damit auskennt, wird sich hier schnell zurechtfinden.

WordPress hingegen ist gerade zu Beginn kein Selbstläufer. Die Einrichtung, die Wahl der richtigen Plugins und der laufende Betrieb brauchen etwas Zeit, bis man den Dreh raus hat. Der Ausgleich dafür: WordPress hat eine riesige Community. Wirklich enorm. Egal, welches Problem auftaucht - es gibt fast immer einen Blogartikel, ein YouTube-Video oder einen Reddit-Thread dazu. Du bist nie auf dich allein gestellt.

Webflow macht das Lernen strukturiert und geführt. WordPress wirft dich ins kalte Wasser - gibt dir aber alle Werkzeuge, die du brauchst, sobald du deinen Rhythmus gefunden hast.

eCommerce aufbauen: Webflow vs WordPress im Jahr 2025

Webflow ist eine solide Wahl, wenn du schnell einen einfachen Shop starten möchtest. Die grundlegenden eCommerce-Funktionen sind gut umgesetzt, und die Bedienung ist intuitiv. Das Einrichten fühlt sich nicht wie eine lästige Pflicht an. Sobald dein Shop aber wächst oder du fortgeschrittene Funktionen brauchst, wie individuelle Versandoptionen oder eine detailliertere Lagerverwaltung, wird es schnell komplizierter. Webflow eignet sich gut für den Einstieg, ist aber nicht für komplexere eCommerce-Anforderungen ausgelegt.

WordPress, besonders in Kombination mit WooCommerce, ist wie ein gut ausgestatteter Werkzeugkasten. Am Anfang kann die schiere Anzahl an Einstellungsmöglichkeiten etwas überwältigend wirken. Wer sich aber die Zeit nimmt, sich einzuarbeiten, profitiert von enormer Flexibilität. Du hast die Kontrolle über fast jeden Aspekt deines Shops, von Zahlungsoptionen bis hin zu Übersetzungen. Und wenn dein Unternehmen wächst, hält WordPress problemlos mit, ohne dass du ständig Workarounds brauchst.

Fazit: Wer schnell und unkompliziert starten will, ist mit Webflow gut beraten. Wer aber langfristig plant und erwartet, dass der Shop mit den Anforderungen wächst, hat mit WordPress mehr Spielraum.

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Abschließendes Fazit: Webflow vs WordPress im Jahr 2025

Wie triffst du nun die Entscheidung?

Wenn du eine Website willst, die gut aussieht, schnell lädt und wenig Wartung benötigt, ist Webflow wahrscheinlich die richtige Wahl. Die Plattform ist designfreundlich, einfach zu bedienen und macht nach einer kurzen Eingewöhnungszeit wirklich Spaß.

Wenn du aber etwas Größeres planst, etwa eine blogzentrierte Website, ein inhaltsorientiertes Unternehmen oder ein Projekt mit individuellen Funktionen, ist WordPress die klügere Wahl. Der Einstieg erfordert mehr Aufwand, aber die Flexibilität zahlt sich langfristig aus.

Keine der beiden Optionen ist grundsätzlich besser. Es kommt wirklich darauf an, was du baust, wie viel Kontrolle du haben möchtest und wie viel Zeit du investieren kannst.

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Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Ist Webflow besser als WordPress?

Nicht unbedingt besser, nur anders. Webflow punktet beim visuellen Design und bei schnellen Launches. WordPress ist die bessere Wahl für inhaltsreiche Websites, die mehr Kontrolle erfordern.

Gibt es andere Plattformen ähnlich wie WordPress?

Ja. Plattformen wie Joomla, Drupal, Wix und Squarespace verfolgen ähnliche Ziele. Aber keine davon kommt wirklich an WordPress heran, wenn es um Anpassungsmöglichkeiten und Plugins geht.

Wie einsteigerfreundlich ist Webflow im Vergleich zu WordPress?

Webflow ist für Einsteiger deutlich zugänglicher, vor allem dank des visuellen Editors. WordPress erfordert mehr Einarbeitungszeit, bietet dafür aber mehr Möglichkeiten, sobald man sich damit vertraut gemacht hat.

Hat Webflow Plugins wie WordPress?

In gewisser Weise. Webflow hat einen App-Marktplatz mit rund 100 Integrationen. WordPress hingegen bietet weit mehr: über 60.000 Plugins, die nahezu jeden Anwendungsfall abdecken.

Welche Plattform ist günstiger, Webflow oder WordPress?

WordPress ist anfangs oft günstiger. Die Kosten können aber durch kostenpflichtige Plugins, Themes und besseres Hosting steigen. Webflow schließt Hosting in seinen Tarifen ein, du zahlst also mehr von Anfang an, dafür aber planbar.

Welche Plattform lädt schneller?

Webflow ist von Haus aus meist schneller, da es bereits auf Performance optimiert ist. WordPress kann genauso schnell sein, aber nur mit dem richtigen Hosting und gezielter Optimierung.

Kann man bei Webflow und WordPress eigenen Code einbinden?

Ja. Webflow erlaubt es, Code an bestimmten Stellen einzufügen. WordPress gibt dir deutlich mehr Freiheiten, wenn du tiefer in die Anpassung einsteigen willst.

Wie gut ist das Content-Management bei Webflow im Vergleich zu WordPress?

Für inhaltsreiche Websites liegt WordPress klar vorne. Es ist von Grund auf für Blogging und Content-Publishing ausgelegt. Das CMS von Webflow funktioniert gut für einfachere Projekte, stößt aber schnell an Grenzen, wenn du viele Beiträge oder Seiten verwaltest.

Welche erweiterten Funktionen bietet WordPress?

Eine Menge. Benutzerdefinierte Rollen, SEO-Tools, eCommerce mit WooCommerce, Mehrsprachigkeit und ein Plugin für nahezu jeden Anwendungsfall.

Was kann man in der Webflow University lernen?

Praktisch alles, was du zum Einstieg und zur Weiterentwicklung brauchst. Es gibt klar strukturierte Tutorials, die dich Schritt für Schritt durch Webflow führen, auch wenn du noch nie eine Website erstellt hast.

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