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Remote-Zugriff & Arbeitsumgebung

AnyDesk vs. TeamViewer: Wie sie funktionieren und welches die bessere Wahl in 2026 ist

Jim Schwarz By Jim Schwarz 15 Min. Lesezeit Updated 73d ago
AnyDesk vs. TeamViewer Beitragsbild mit beiden Plattformen im direkten Vergleich+Cloudzy Logo+Slogan+Beschreibung

Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich auf der anderen Seite der Welt und brauchen dringend Zugriff auf Ihren Heim- oder Büro-PC, aber es gibt keine Möglichkeit, schnell genug dorthin zu gelangen. Es gibt jedoch eine Reihe von Lösungen, darunter Remote-Desktop-Software. Bei der Wahl zwischen verschiedenen Optionen stellt sich häufig die Frage: AnyDesk oder TeamViewer?

Remote-Desktop-Software kann die Situation retten, indem sie Ihnen ermöglicht, einen entfernten Computer über ein beliebiges anderes Gerät zu steuern – als wären Sie direkt davor. Ein kurzer Vergleich von AnyDesk und TeamViewer hilft Ihnen, das richtige Tool zu finden.

Zwei beliebte Optionen, die Sie sich unbedingt ansehen sollten, sind AnyDesk und TeamViewer. Dieser kompakte Vergleich zeigt die wesentlichen Unterschiede. Beide ermöglichen Dateizugriff, technischen Support und Remote-Arbeit – unterscheiden sich aber in Geschwindigkeit, Funktionsumfang und Preis. Hier stellen wir AnyDesk und TeamViewer direkt gegenüber, damit Sie sich selbst ein Bild machen können.

Was ist AnyDesk?

AnyDesk ist eine proprietäre Remote-Desktop-Anwendung aus Deutschland, die auf schnelle Verbindungen mit geringer Latenz ausgelegt ist. Nach der Erstveröffentlichung 2014 wurde sie schnell für ihr schlankes Design und ihre einfache Bedienung bekannt. 

Mit AnyDesk geben Sie eine einfache numerische ID des Zielgeräts ein und erhalten sofort Bildschirmfreigabe, Fernsteuerung, Dateiübertragung und sogar ein integriertes VPN. Der eigene Video-Codec (DeskRT) hält die Bildqualität hoch und minimiert gleichzeitig Verzögerungen. 

AnyDesk läuft auf allen gängigen Plattformen wie Windows, macOS, Linux, Android, iOS sowie FreeBSD und Raspberry Pi, sodass Sie sich von nahezu jedem Gerät aus verbinden können. Die kostenlose Version steht für den privaten Einsatz ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung, beschränkt sich jedoch auf die Grundfunktionen. Für Unternehmen bietet AnyDesk auch kostenpflichtige Pläne an.

Diese Stärken spielen eine wichtige Rolle, wenn Sie AnyDesk und TeamViewer für den täglichen Fernzugriff abwägen.

AnyDesk: Vor- und Nachteile

   Vor- und Nachteile von AnyDesk mit visuellen Darstellungen und Cloudzy-Logo. 

Jede Anwendung hat ihre Stärken – aber nichts ist perfekt. AnyDesk bietet viele nützliche Funktionen, hat jedoch auch seine Grenzen. Werfen wir einen kurzen Blick auf die Vor- und Nachteile.

Vorteile

Um die Abwägung zwischen AnyDesk und TeamViewer besser zu verstehen, hier die Vorteile von AnyDesk.

AnyDesk ist blitzschnell und sehr schlank. Remote-Sitzungen fühlen sich auch bei langsamen Verbindungen reaktionsschnell an, da die Software auf geringen Bandbreitenverbrauch und flüssige Bildwiederholraten optimiert ist. Die Einrichtung ist unkompliziert: Die portable Version erfordert keine Installation, und die Benutzeroberfläche ist intuitiv verständlich.

Die Dateiübertragung funktioniert bequem per Drag-and-Drop. Darüber hinaus können Sitzungen aufgezeichnet und der entfernte Rechner neu gestartet werden, ohne die Verbindung zu verlieren. Sicherheitstechnisch bietet AnyDesk dank moderner Verschlüsselung wie TLS 1.3 oder RSA 2048-Bit ein sehr hohes Schutzniveau. 

AnyDesk ermöglicht außerdem, bekannte Geräte oder Benutzer auf eine Whitelist zu setzen für einen einfacheren Zugriff mit nur einem Klick. Und besonders für Privatanwender oder Freelancer ist die Solo Lizenz, die für Einzelnutzer gedacht ist, deutlich günstiger als die Tarife von TeamViewer.

Vergleicht man AnyDesk und TeamViewer rein nach Leistung und Ressourcenverbrauch, hat AnyDesk in dieser Hinsicht oft die Nase vorn.

Nachteile

Im Vergleich zwischen AnyDesk und TeamViewer werden bestimmte Einschränkungen regelmäßig genannt.

Der Funktionsumfang von AnyDesk ist schlanker gehalten: Bildschirmfreigabe und Dateiübertragung funktionieren gut, aber integrierter Video-Chat, Audio-Konferenzen oder Gruppen-Chat wie bei TeamViewer fehlen. Die kostenlose Version von AnyDesk ist ausschließlich für private Nutzung vorgesehen und unterliegt Einschränkungen.

Es können maximal 3 Geräte registriert werden, und Sitzungen werden nach 60 Minuten automatisch getrennt. Erkennt AnyDesk außerdem Anzeichen einer gewerblichen Nutzung, wird das Konto gesperrt.

Für größere Teams oder Unternehmensanforderungen bietet AnyDesk weniger Verwaltungswerkzeuge. Es gibt zwar einen Ultimate-Tarif mit umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten. Und obwohl AnyDesk ohne Installation genutzt werden kann, sind bestimmte Funktionen, die größere Teams benötigen, nur verfügbar, wenn AnyDesk auf beiden Geräten installiert ist.

Wechseln wir jetzt die Perspektive im Vergleich zwischen AnyDesk und TeamViewer und schauen uns TeamViewer an.

Was ist TeamViewer?

Abbildung der grundlegenden Funktionen von TeamViewer und was TeamViewer im Wesentlichen ist.

TeamViewer ist eine weitere weit verbreitete Fernzugriffslösung, die 2005 veröffentlicht wurde und direkt mit AnyDesk konkurriert. Der Funktionsumfang ist sehr umfangreich, und die Software richtet sich sowohl an Privatanwender als auch an Unternehmen. Obwohl gegen Windows' RDPwirken diese Enterprise-Funktionen von TeamViewer auf manche Nutzer möglicherweise weniger überzeugend.

TeamViewer ermöglicht die Fernsteuerung von Windows, Mac, Linux, Mobilgeräten und sogar Chrome OS oder Raspberry Pi. Darüber hinaus bietet es Bildschirmfreigabe, Dateiübertragung, Remote-Drucken, VPN-over-TCP und Kollaborationsfunktionen. 

Um nur einige der vielen Funktionen zu nennen: TeamViewer integriert Sprach-, Video- und Text-Chat direkt in die Sitzung und bietet sogar KI-gestützte Sitzungsauswertungen sowie Augmented-Reality-Tools für den Support. 

Da TeamViewer vom einzelnen Support-Techniker bis zur globalen IT-Abteilung skaliert, verlassen sich viele Unternehmen darauf, ihre Arbeitslast damit zu bewältigen. 

Wie AnyDesk setzt TeamViewer auf starke Verschlüsselung, darunter Ende-zu-Ende AES-256 mit 4096-Bit RSA-Schlüsseln, und hat mehrere anerkannte Zertifizierungen erhalten, darunter ISO 27001 und SOC 2, für den Datenschutz auf Unternehmensebene.

TeamViewer ist für den privaten Gebrauch mit eingeschränktem Funktionsumfang kostenlos. Für den geschäftlichen Einsatz stehen verschiedene kostenpflichtige Abonnements zur Verfügung.

Genau diese Fähigkeiten sind der Grund, warum TeamViewer im Vergleich mit AnyDesk für den Unternehmenseinsatz oft bevorzugt wird.

Bei allem, was für TeamViewer spricht, sollte man jedoch auch die Schwachstellen nicht übergehen, mit denen Nutzer konfrontiert werden. Schauen wir uns Vor- und Nachteile direkt gegenübergestellt an.

Vorteile

Aus der Perspektive des Vergleichs zwischen AnyDesk und TeamViewer zählen zu den Stärken von TeamViewer vor allem die umfangreichen Kollaborations- und Verwaltungswerkzeuge. Wie bereits erwähnt, verfügt TeamViewer über einen breiten Funktionsumfang, der Nutzern eine reibungslosere Erfahrung ermöglicht. Dazu gehören Funktionen wie:

 

  • Fernwartung Bedienung mit einer dedizierten Webcam oder anderen Lösungen wie Bildschirmanmerkungen, Sitzungsaufzeichnung und mehr.
  • Unterstützte Betriebssysteme: TeamViewer unterstützt viele gängige Betriebssysteme wie Windows, macOS, Linux, Android, iOS/iPadOS, ChromeOS und Raspberry Pi – so lassen sich verschiedenste Geräte miteinander verbinden.
  • KI-Funktionen: Neuere Versionen bieten integrierte KI-Funktionen, die Support-Sitzungen automatisch zusammenfassen.
  • Business-Tools: TeamViewer bietet Business-Tools wie die Verwaltung mehrerer Geräte gleichzeitig, Geräteüberwachung, Wake-on-LAN, Remote-Drucken und Integrationen mit Unternehmensplattformen wie Okta, Salesforce, Microsoft Intune und weiteren.
  • Durchdachte Sicherheit: Der Authentifizierungsprozess ist gut durchdacht: Jede Sitzung erhält eine eindeutige ID, ergänzt durch Gerätekopplung und Zwei-Faktor-Authentifizierung.
  • Skalierbarkeit: Mit all diesen Funktionen ist TeamViewer eine Plattform, die speziell für Helpdesk-Teams und große Deployments ausgelegt ist.

Nachteile

TeamViewer überzeugt mit starken Funktionen, hat aber auch einige Nachteile:

 

  • Hohe Kosten: Die umfangreichen Funktionen von TeamViewer haben ihren Preis. Selbst die Einstiegslizenz (Remote Access-Plan) kostet etwa $25–30/month und erlaubt nur 3 Geräte pro Nutzer. Die nächste Stufe, Single User, liegt bereits bei etwa $50/month, und Business-Pläne können bis zu $100+ pro Monat kosten.
  • Unübersichtliche Oberfläche: Manche Nutzer empfinden die Oberfläche von TeamViewer anfangs als unübersichtlich, da zahlreiche Menüs und Optionen gleichzeitig angezeigt werden.
  • Eingeschränkte kostenlose Version: Die kostenlose Version von TeamViewer deckt nur grundlegende private Nutzung ab, beschränkt die Anzahl der Geräte auf drei und deaktiviert Funktionen wie Dateisynchronisierung und Remote-Drucken.
  • Kein kommerzieller Einsatz ohne Lizenz: Wenn TeamViewer feststellt, dass du die kostenlose Lizenz für kommerzielle Zwecke nutzt, wird dein Konto gesperrt, bis du eine kostenpflichtige Lizenz kaufst.
  • Leistungshungrig: Da TeamViewer einen größeren Funktionsumfang bietet, verbraucht es mehr Bandbreite und Ressourcen. Auf sehr langsamen Verbindungen kann es deshalb träger wirken als AnyDesk.

Diese Nachteile sollte jedes kostenbewusste Team im Blick haben, wenn es zwischen AnyDesk und TeamViewer abwägt.

AnyDesk vs. TeamViewer: Was ist besser?

Zwei Remote-Desktop-Apps im Vergleich: AnyDesk vs. TeamViewer + Cloudzy logo.

Die Frage "Welches ist besser?" kann irreführend sein. Der Vergleich AnyDesk vs. TeamViewer geht wirklich darum, welches Tool zu deinem Anwendungsfall passt, denn beide Tools haben ihre Stärken.

If Leistung und Kosten sind Ihre größten Prioritäten, ist AnyDesk wahrscheinlich die bessere Wahl. Was die Leistung angeht, RDP steht AnyDesk in nichts nach

AnyDesk ist ressourcenschonend und bietet dank seines effizienten Codecs geringere Latenzen beim Screen-Sharing – selbst bei schlechten Verbindungen. Dazu kommen günstigere Einstiegstarife im Vergleich zu TeamViewer.

Wenn du allerdings Wert auf umfangreiche Collaboration-Funktionen, zentrales Gerätemanagement und die Unterstützung vieler Nutzer und Endgeräte legst, ist TeamViewer die bessere Wahl – mit Funktionen wie KI-gestütztem Support und detaillierter Geräteverwaltung.

Im Wesentlichen hängt die Wahl vom Anwendungsfall ab:

 

  • AnyDesk wählen wenn Sie schnellen und unkomplizierten Fernzugriff für ein persönliches Projekt oder ein kleines Team suchen, oder wenn das Budget begrenzt ist. Wenn Geschwindigkeit und Kosten die entscheidenden Faktoren in Ihrem Vergleich von AnyDesk und TeamViewer sind, ist AnyDesk die bessere Wahl.
  • TeamViewer wählen wenn Sie eine vollständige Support-Plattform für Unternehmen benötigen oder viele Benutzer verwalten müssen. Wer bei der Wahl zwischen AnyDesk und TeamViewer auf Unternehmensfunktionen angewiesen ist, fährt mit TeamViewer oft besser. 

Am besten probierst du beide kostenlosen Versionen – AnyDesk und TeamViewer – einfach selbst aus und schaust, welche für deinen Anwendungsfall besser passt.

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Wesentliche Unterschiede

Die Unterschiede zwischen AnyDesk und TeamViewer lassen sich leicht durcheinanderbringen. Hier ist eine kompakte Übersicht, die die wichtigsten Punkte auf einen Blick zeigt.

Merkmal AnyDesk TeamViewer
Leistung Optimiert für niedrige Latenz. Das schlanke Design sorgt für schnelle Verbindungen. Durch den größeren Funktionsumfang etwas ressourcenintensiver, aber weiterhin leistungsstark.
Sicherheit TLS 1.3 und RSA-2048-Verschlüsselung. Vertrauenswürdige Geräte oder Benutzer lassen sich für einen bekannte Geräte oder Benutzer auf eine Whitelist zu setzen Einige vertrauenswürdige Geräte oder Nutzer für Zugriff mit einem Klick hinzufügen. 256-Bit-AES- und 4096-Bit-RSA-Verschlüsselung. Sitzungs-IDs und Zwei-Faktor-Authentifizierung. ISO/SOC2-zertifiziert.
Preise Günstig für den kleinen Einsatz. Solo-Plan ca. 24 $/Monat, Standard ca. 40 $, Advanced ca. 90 $. Höhere Preise insgesamt. Basisplan ca. 25 $/Monat, Team-Pläne 50–100+ $/Monat. Enterprise-Tarife liegen noch darüber.
Privatnutzung Kostenlos für den privaten Gebrauch. Maximal 3 Geräte, Sitzungen enden nach ca. 60 Minuten. Nur zur nicht-kommerziellen Nutzung. Kostenlos für den privaten Gebrauch. Bis zu 3 Geräte, ohne erweiterte Funktionen. Bei geschäftlicher Nutzung oder langen Sitzungen wird eine kostenpflichtige Lizenz erforderlich.

Mögliche Fehler und Einschränkungen

Im täglichen Einsatz sind sowohl AnyDesk als auch TeamViewer zuverlässig, doch es gibt wiederkehrende Probleme, die regelmäßig auftreten können.

AnyDesk:

  • Kostenlose Nutzungslimits: Die kostenlose Version von AnyDesk prüft auf kommerzielle Nutzung und trennt kostenlose Sitzungen nach etwa 60 Minuten automatisch. Danach werden Nutzer aufgefordert, ein kostenpflichtiges Abo abzuschließen, bevor sie weiterarbeiten können.
  • Verbindungsprobleme: Bei der Konnektivität können Herausforderungen entstehen, da AnyDesk TCP und UDP Tunneling nutzt und bestimmte Ports offen haben muss. Wenn dein Computer hinter einer strikten Firewall sitzt, könnten Fehler wie "Verbindung nicht möglich" auftreten.
  • Sicherheitshinweise: Da Remote-Software es einem anderen Computer im Grunde ermöglicht, deinen Bildschirm zu sehen und deine Maus zu steuern, können einige Antivirus- oder Anti-Malware-Tools misstrauisch werden. Du könntest eine Warnung erhalten wie "Dies ist ein Remote-Access-Tool, keine Virus".
  • Gerätelimit: Bei der kostenlosen Version von AnyDesk kannst du gleichzeitig nur drei Geräte verbinden. Sobald du mehr als drei Geräte einbindest, greift die Lizenzbeschränkung.

TeamViewer:

  • Einschränkungen der kostenlosen Lizenz: Ähnlich wie AnyDesk erlaubt auch die kostenlose Version von TeamViewer keine gewerbliche Nutzung. Wenn TeamViewer erkennt, dass du es beruflich verwendest, wird dein Konto gesperrt, bis du ein kostenpflichtiges Abonnement abschließt. 
  • Verbindungsprobleme: TeamViewer läuft in der Regel problemlos hinter NAT und Firewalls, indem es seine eigenen Server und Port 5938 nutzt. Ist dieser blockiert, weicht es auf Port 80 oder 443 aus.
  • Antivirus-Stärke: Probleme mit dem Antivirusprogramm sind bei TeamViewer keine Seltenheit – genau wie AnyDesk ermöglicht es einem anderen Gerät, die vollständige Kontrolle über deinen Computer zu übernehmen, weshalb du möglicherweise dieselben Warnmeldungen erhältst.
  • Gerätelimit: TeamViewer Free erlaubt nur bis zu 3 verwaltete Geräte und es fehlen Funktionen wie Remote-Druck oder VPN.

Kurz gesagt sind die "Fehler", auf die du stoßen könntest, meist Lizenzierungs- oder Konnektivitätsprobleme. Beide Tools sind eigentlich sehr gut entwickelt und vollständig funktionsfähig. Du musst nur ihre Richtlinien und Netzwerkanforderungen beachten, dann läuft alles reibungslos.

Ein weiterer Unterschied zwischen AnyDesk und TeamViewer liegt in der Benutzeroberfläche. Schauen wir uns das genauer an.

Benutzeroberfläche: Das minimalistische AnyDesk im Vergleich zum funktionsreichen TeamViewer

Zwei unterschiedliche Plattformoberflächen: AnyDesk vs. TeamViewer im Vergleich + Cloudzy Logo.

Bei AnyDesk und TeamViewer ist jede Oberfläche auf ihre eigene Weise gestaltet. Keine davon ist der anderen überlegen. Beide sind schlicht für unterschiedliche Zwecke gedacht.

Die Oberfläche von AnyDesk ist schlicht und minimalistisch. Beim Öffnen sieht man ein einfaches Fenster mit der eigenen AnyDesk-ID und einem Eingabefeld für die ID des anderen Geräts. Nach dem Verbindungsaufbau erscheint eine kleine Toolbar mit den wichtigsten Funktionen wie Dateiübertragung oder Screenshots.

Laut den Entwicklern macht das widget-basierte Design von AnyDesk die Bedienung besonders unkompliziert. Wer AnyDesk zum ersten Mal öffnet, findet sich schnell zurecht.

TeamViewers Oberfläche ist im Vergleich zu AnyDesk deutlich funktionsreicher. Das Hauptfenster hat links eine Navigationsleiste für die wichtigsten Bereiche wie Verbindungen, Fernsteuerung und Meetings sowie eine Sidebar mit Toolbar-Icons. Sobald Nutzer eine Sitzung starten, stehen ihnen im oberen Bereich zahlreiche Optionen für Chat, Dateiübertragung, Sitzungsaufzeichnung und mehr zur Verfügung. 

Wer sich mit seinem TeamViewer-Konto anmeldet, findet außerdem ein Adressbuch mit gespeicherten Kontakten und eine permanente Geräteliste. Kurz gesagt: TeamViewers Oberfläche hat mehr Schaltflächen und Menüs, was zunächst überwältigend wirken kann. Dafür bietet sie schnellen Zugriff auf erweiterte Funktionen, die AnyDesk nicht mitbringt.

Ein weiterer Aspekt, der für manche Nutzer wichtig ist: die Anpassbarkeit. Beide, AnyDesk und TeamViewer, bieten hier einiges.

Flexibilität

AnyDesk vs. TeamViewer im direkten Vergleich ihrer Flexibilität + Cloudzy logo.

Beide Tools bieten umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten, allerdings auf unterschiedliche Weise. In AnyDesk können Nutzer beispielsweise einen Client mit eigenem Logo und eigenen Farben für den Unternehmenseinsatz erstellen. Die höchste Lizenzstufe, Ultimate, ermöglicht sogar einen On-Premises-Betrieb. Damit lässt sich AnyDesk auf dem eigenen Server statt in der Cloud hosten.

Das ist besonders wertvoll für Organisationen, die vollständige Kontrolle über ihre Daten benötigen. Ein RDP-Server lässt sich jedoch auch für On-Premises-Dienste einrichten, ohne eine kostenpflichtige Stufe kaufen zu müssen (abgesehen von einer Lizenz für Nicht-Pro/Enterprise-Windows-Editionen), da er bereits volle Anpassungsmöglichkeiten mitbringt. Wer mehr über die besten RDP-Anbieter erfahren möchte, findet weitere Informationen hier.

AnyDesk unterstützt außerdem Befehlszeileninstallationen und MSI-Pakete für die Massenbereitstellung sowie verschiedene APIs zur Integration mit Ticket-Systemen.

Auch TeamViewer ist sehr flexibel, insbesondere mit seiner Enterprise-Edition TeamViewer Tensor. Tensor ist für große IoT- und Unternehmensnetzwerke ausgelegt: Es ermöglicht den Betrieb von TeamViewer in der Cloud und On-Premises als Hybrid-Modell und bietet zusätzlich einen Web-Client für den Zugriff über jeden Browser.

Dazu kommen Integrationen wie REST API für Helpdesk-Tools sowie Augmented-Reality-Apps für den Außendienst. Dank der vielen bereits erwähnten Funktionen, etwa für Remote-Zugriff, IoT oder DEX-Tools, lässt sich TeamViewer gezielt auf den eigenen Workflow zuschneiden.

Trotz allem kann die Entscheidung zwischen AnyDesk und TeamViewer schwierig sein. Wie bereits erwähnt, sind beide in ihren jeweiligen Bereichen stark. Was sie unterscheidet, ist der Anwendungsfall. Am Ende läuft AnyDesk vs. TeamViewer vor allem auf persönliche Anforderungen hinaus.

Anwendungsfall: AnyDesk vs. TeamViewer

Da es bei AnyDesk vs. TeamViewer keine pauschale Antwort gibt, lohnt es sich, die Unterschiede in typischen Arbeitsabläufen genauer zu betrachten.

AnyDesk für individuelle Workflows

AnyDesk ist ideal, wenn es auf Geschwindigkeit, Einfachheit und niedrige Kostenankommt. Es eignet sich besonders für Einzelpersonen, Home Offices, Freelancer und kleine IT-Teams. Wer zum Beispiel einmal pro Woche den PC der Großmutter aus der Ferne repariert oder vom heimischen Rechner auf den Arbeitscomputer zugreift und dabei auf die Kosten achtet, ist mit AnyDesk gut bedient.

Was die Einrichtung betrifft, ist AnyDesk schneller, und in der portablen Version ist gar keine Installation nötig. Außerdem stellt es keine hohen Anforderungen an CPU oder Bandbreite und funktioniert problemlos mit einem normalen Heimlaptop und einer üblichen Internetverbindung.

TeamViewer für Enterprise-Workflows

TeamViewer ist die bessere Wahl, wenn man leistungsstarke Funktionen für Zusammenarbeit und Verwaltung. Wenn Sie ein großes Unternehmen oder einen Helpdesk betreiben, der viele Kunden betreut, ist TeamViewer genau das Richtige für Sie. Mit integriertem Sprach- und Video-Chat sowie Mehrmonitor-Sitzungen ist es eine starke Option für jeden Helpdesk oder jedes Team mit entsprechenden Anforderungen.

Dank der Compliance-Zertifizierungen von TeamViewer vereinfacht sich die Arbeit erheblich, wenn Sie bereits strenge Sicherheitsrichtlinien einhalten müssen. Darüber hinaus überzeugt es in vielen weiteren Szenarien: etwa beim Verwalten einer großen Anzahl von Computern, beim Remote-Monitoring oder beim Einschalten von Geräten aus der Ferne. Kurz gesagt: Wer eine umfassende Unternehmenslösung aus einem Guss sucht, ist mit TeamViewer gut beraten.

Sobald man es auf Anwendungsfall und Umfang herunterbricht, wird die Wahl zwischen AnyDesk und TeamViewer deutlich klarer.

Fazit: Weder AnyDesk noch TeamViewer ist grundsätzlich besser. Beide erfüllen, was ihre Nutzer brauchen. Probieren Sie ruhig die kostenlosen Versionen aus und machen Sie sich selbst ein Bild. Denken Sie dabei nur daran: AnyDesk ist auf schnellen, schlanken Remote-Zugriff ausgelegt, TeamViewer auf vollumfänglichen Support im großen Maßstab.

Falls Ihnen weder AnyDesk noch TeamViewer zusagt, werfen Sie unbedingt einen Blick auf Cloudzy's dedicated RDP server für ein reibungsloses und privates Erlebnis.

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