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Die besten ERP-Systeme für kleine Unternehmen: Welches passt zu Ihnen?

Nick Silber By Nick Silber 11 Min. Lesezeit Aktualisiert am 4. Mai 2025
ERP-Software bietet integrierte Systeme für alle Unternehmensbereiche.

Die Wahl des richtigen ERP-Systems für kleine Unternehmen kann schnell überwältigend werden – besonders für Betriebe, die sowohl Effizienz als auch Wachstumspotenzial brauchen. Diese ERP-Lösungen für kleine Unternehmen gehen weit über einfache Buchhaltungsprogramme hinaus: Sie bieten integrierte Systeme für Finanzverwaltung, Lagerhaltung und Kundenbeziehungsmanagement.

Dieser Artikel stellt die besten ERP-Systeme für kleine Unternehmen im Jahr 2025 vor – darunter beliebte Cloud-ERP-Lösungen und flexible ERP-Systeme für den Mittelstand – und beleuchtet ihre wichtigsten Funktionen, Preismodelle und warum sie für Ihre Anforderungen geeignet sind.

Warum sollten KMU ein ERP-System nutzen?

Ein ERP-System (Enterprise Resource Planning) ist weit mehr als nur Buchhaltungssoftware – es ist eine modulare Lösung, die zentrale Geschäftsprozesse integriert und steuert. Finanzmanagement bleibt dabei das Herzstück, aber moderne ERP-Systeme gehen deutlich weiter: Sie umfassen Business Intelligence (BI), Customer Relationship Management (CRM), Materialbedarfsplanung (MRP) und Supply-Chain-Management.

Die Einführung eines passenden ERP-Systems kann die betriebliche Effizienz, finanzielle Kontrolle und Wachstumsfähigkeit kleiner Unternehmen erheblich verbessern. Statt auf einzelne, isolierte Tools zu setzen, verbindet ERP-Software alle wichtigen Prozesse zu einem einheitlichen, datenbasierten Ansatz für die Unternehmensführung.

Wer Informationen bündelt und wiederkehrende Aufgaben automatisiert, reduziert den manuellen Aufwand, trifft fundiertere Entscheidungen und nutzt Ressourcen effizienter. Module für Lohnabrechnung, HR, Lagerverwaltung und Logistik lassen sich an branchenspezifische Anforderungen anpassen – ob im Einzelhandel, in der Fertigung oder im Vertrieb.

Die Wahl des richtigen ERP-Systems ist jedoch keine leichte Aufgabe. Jedes Unternehmen hat individuelle Anforderungen – ob Cloud-ERP für kleine Unternehmen oder spezialisierte ERP-Systeme für kleine Betriebe: Funktionsumfang, Wachstumspotenzial und Integrationsmöglichkeiten müssen sorgfältig abgewogen werden.

So wählen Sie das richtige ERP-System für kleine Unternehmen

Die Wahl eines ERP-Systems wirkt sich auf nahezu jeden Bereich Ihres Unternehmens aus. Mit einem strukturierten Vorgehen finden Sie eine Lösung, die Ihren Anforderungen entspricht und künftiges Wachstum unterstützt. So gehen Sie vor:

1. Verstehen Sie Ihre Geschäftsanforderungen

  • Umfassende Eingaben sammeln: Sprechen Sie mit Mitarbeitern aus der Produktion, Einkaufsverantwortlichen, der Geschäftsführung, Kunden, Lieferanten und auch ehemaligen Mitarbeitern. Wer verschiedene Perspektiven einholt, bekommt ein vollständiges Bild davon, welche Funktionen ein gutes ERP für kleine Unternehmen abdecken sollte – von Finanzberichten und Projektmanagement bis hin zu spezifischen Automatisierungsanforderungen.
  • Beschreiben Sie Ihre Anforderungen im Detail: Sobald Sie alle Anforderungen gesammelt haben, sortieren Sie diese in die Kategorien "unverzichtbar", "wünschenswert" und "nachrangig". Eine detaillierte Anforderungsvorlage ist dabei sehr hilfreich: Sie zerlegt Funktionen (z. B. wie das Hauptbuch wiederkehrende Buchungen verarbeitet) in konkrete Aufgaben. Diese Klarheit bildet das Fundament Ihres Auswahlprozesses für das passende ERP für kleine Unternehmen.

2. Unterstützung durch die Führungsebene und das Team sichern

  • Executive-Zustimmung sichern: Ein starker Sponsor aus der Führungsebene – etwa CEO, COO oder CFO – kann darüber entscheiden, ob eine Einführung reibungslos läuft oder ins Stocken gerät. Wer dort aktiv Rückendeckung bekommt, trifft bessere Entscheidungen und räumt interne Hindernisse schneller aus dem Weg.
  • Interne Fürsprecher gewinnen: Benennen Sie wichtige Ansprechpartner aus Bereichen wie Buchhaltung, Lagerverwaltung, Auftragsmanagement, Personal und Vertrieb. Ihr Wissen fließt direkt in die Anforderungen an das ERP-System ein, und ihre Unterstützung ist entscheidend für einen reibungslosen Wechsel zur neuen Software.

3. Funktionale Anforderungen und Integrationsbedarf festlegen

  • Kernprozesse und Schwachstellen identifizieren: Stellen Sie sich Fragen wie: Wie lässt sich die Genauigkeit der Finanzberichte verbessern? Welche Prozesse - etwa Projektkostenrechnung oder Supply-Chain-Management - sollten automatisiert werden?
  • Kompatibilität und Integration planen: Ihr ERP sollte problemlos mit vorhandenen Tools zusammenarbeiten - sei es Buchhaltungssoftware, ein CRM oder andere Geschäftsanwendungen. Achten Sie auf Lösungen, die vorkonfigurierte Integrationen mitbringen, gängige APIs (wie REST und SOAP) unterstützen und einfache Datenübertragungen per CSV-Import/-Export ermöglichen.
  • Benutzerfreundlichkeit in den Vordergrund stellen: Eine übersichtliche Oberfläche, rollenbasierte Zugriffsrechte und mobile Nutzbarkeit helfen Ihrem Team, schnell produktiv zu werden. Viele Cloud-ERP-Lösungen für kleine Unternehmen legen besonderen Wert auf eine reaktionsschnelle Benutzeroberfläche und leicht zugängliche Hilferessourcen - das verkürzt die Einarbeitungszeit und erhöht die Akzeptanz im Team.
  • Auf Ihre Branche zuschneiden: Bestimmte ERP-Module sind speziell für Branchen wie Fertigung, Distribution oder Einzelhandel entwickelt. Stellen Sie sicher, dass Ihr System spezifische Anforderungen abdeckt - etwa Transaktionen in mehreren Währungen, länderspezifische Steuervorschriften oder komplexe Auftragsstrukturen.

4. Realistisches Budget festlegen und ROI bewerten

  • Alle Kosten im Blick behalten: Berücksichtigen Sie Lizenzgebühren, Hardware (bei On-Premises-Betrieb), Datenmigration, Schulungen, Beratung und laufende Wartung. Transparente Preismodelle - ob abonnementbasiert wie bei Cloud-ERP oder als Festlizenz - helfen Ihnen, das Projekt im Budgetrahmen zu halten.
  • Gesamtbetriebskosten berücksichtigen: Stellen Sie die anfänglichen Kosten den langfristigen Vorteilen gegenüber. Vergleichen Sie die Kosten über einen Zeitraum von fünf bis sieben Jahren und beziehen Sie Effizienzgewinne sowie mögliches Umsatzwachstum mit ein. So lässt sich besser beurteilen, ob die Investition Ihren ROI-Zielen entspricht.
  • Cloud-Kosten einkalkulieren: Für kleine und mittlere Unternehmen, die eine Cloud-basierte ERP-Lösung in Betracht ziehen, lohnt es sich, zunächst die zugrunde liegenden Cloud-Kostenzu verstehen. Wenn Sie sich ein klares Bild gemacht haben, werden Sie vielleicht angenehm überrascht sein: Cloudzy's Cloud-Server bietet eine kostengünstige Lösung mit starken Features - darunter blitzschnelle 10Gbps-Verbindungen, eine Verfügbarkeitsgarantie von 99,95 % und rund um die Uhr Support. Dazu kommen flexible Zahlungsoptionen wie Kreditkarte, PayPal, Alipay, Bitcoin und weitere Kryptowährungen, die die Budgetverwaltung einfach machen.

5. Technologie, Wachstum und Anpassbarkeit planen

  • ERP-Investition zukunftssicher gestalten: Setzen Sie auf ein modulares System, das mit Ihrem Unternehmen mitwächst. Ein flexibles ERP lässt sich um neue Funktionen erweitern und unterstützt mehr Nutzer, wenn Ihr Unternehmen wächst - eine sinnvolle Grundlage für jede ERP-Infrastruktur.
  • Bereitstellungsoptionen abwägen: Entscheiden Sie sich zwischen On-Premises-, Cloud- oder Hybrid-Modellen. Viele Unternehmen stellen fest, dass ein Cloud-ERP für kleine Betriebe die nötige Flexibilität und geringere Anfangsinvestitionen bietet, um auf Veränderungen reagieren zu können. Wenn Sie gleichzeitig Ihre IT-Infrastruktur für das neue ERP evaluieren, gibt unser Wie Sie einen Server für Ihr kleines Unternehmen aufsetzen
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    Leitfaden praktische Schritt-für-Schritt-Hinweise.
  • Anpassen an Ihre individuellen Abläufe: Ihr Unternehmen hat möglicherweise Prozesse, die von Branchenstandards abweichen. Achten Sie bei ERP-Systemen für kleine Unternehmen auf umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten – etwa benutzerdefinierte Felder und flexible Workflows –, um die Software genau auf Ihre Anforderungen zuzuschneiden.

6. Anbieter und ihre Implementierungsprozesse bewerten

  • Anbieter-Reputation recherchieren: Untersuchen Sie Branchenberichte und Nutzerbewertungen auf Plattformen wie G2, Capterra oder Gartner Peer Insights und holen Sie Referenzen ein. Ein Anbieter mit ausgewiesener Branchenerfahrung und einer nachweislichen Erfolgsgeschichte bei Implementierungen ist ein gutes Zeichen.
  • Den Implementierungsprozess des Anbieters prüfen: Betrachten Sie den gesamten Rollout – von der Planung und Schulung vor dem Go-live bis hin zum Support danach. Fragen Sie nach Anpassungsmöglichkeiten und dem Umfang der praktischen Unterstützung. So erkennen Sie, wie der Anbieter mit komplexen Integrations- und Supportanforderungen umgeht.
  • Support und Sicherheit im Blick behalten: Ein umfassendes Support-Paket mit Schulungen, klarer Dokumentation und reaktionsschnellem technischen Beistand ist unverzichtbar. Außerdem sollte das ERP solide Datenschutzmaßnahmen, sichere Backup-Optionen und die Einhaltung von Branchenstandards mitbringen. Diese Punkte sind besonders wichtig bei Cloud-ERP-Lösungen für kleine Unternehmen, da moderne ERP-Systeme sensible Daten verarbeiten – zuverlässige Netzwerksicherheit und ein sicheres Web-Gateway sind daher Pflicht.

7. Implementierung und laufenden Support planen

  • Einen detaillierten Projektzeitplan erstellen: Planen Sie jede Phase der Implementierung: von Analyse und Design über Konfiguration und Tests bis hin zur Inbetriebnahme. Ein klar strukturierter Zeitplan reduziert unerwartete Verzögerungen und hält das Projekt auf Kurs.
  • Change-Management vorbereiten: Identifizieren Sie frühzeitig mögliche Hindernisse – etwa Nachschulungen für Mitarbeiter oder Anpassungen bestehender Arbeitsabläufe – und entwickeln Sie einen Plan, um diese anzugehen. Diese Vorbereitung sorgt dafür, dass der Betrieb während der Umstellung reibungslos weiterläuft.
  • Langfristigen Support einplanen: Legen Sie fest, welches Maß an laufendem Support Ihr Unternehmen benötigt. Die Optionen reichen von dedizierten Account-Managern bis hin zu abgestuften Support-Paketen mit proaktiver Wartung. Dieser laufende Support ist notwendig, damit Ihre ERP-Systeme langfristig effizient laufen.

Die besten ERP-Lösungen für kleine Unternehmen (2025)

Das richtige ERP für ein kleines Unternehmen zu wählen ist eine weitreichende Entscheidung für jedes Team, das wettbewerbsfähig und strukturiert bleiben möchte. Angesichts der Vielzahl an Optionen lohnt es sich, Funktionen, Preismodelle sowie Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme genau zu verstehen. Ob Sie ein Cloud-ERP für kleine Unternehmen in Betracht ziehen oder nach einem kompakten ERP-System suchen – hier finden Sie eine Übersicht der besten Lösungen, die zu Ihren Anforderungen passen könnten.

ERP-System Bereitstellung Relativer Preis Am besten geeignet für Key Features Zusammenfassung
Microsoft Dynamics 365 Business Central Cloud/Lokal $$ Betrieb/KMU Integration mit Microsoft 365, KI-gestützte Workflows, Power BI, umfangreiche Add-ons.
Oracle NetSuite Cloud-basiert $$ Gesamtlösung ERP für wachsende Unternehmen Umfassende Module, Echtzeit-Dashboards, 360°-Überblick über alle Tochtergesellschaften.
SAP Business One Cloud/Lokal $$ Branchenspezifisch, Gesamtlösung ERP Einheitliche Plattform mit integriertem CRM, Echtzeit-Einblicken und anpassbaren Modulen.
Sage Intacct Cloud-basiert $$ Finanzorientierte KMU Erweitertes Rechnungswesen, mehrdimensionales Reporting, starke Integration mit Salesforce.
Acumatica Cloud-basiert $$ Wachsende KMU, digitale Resilienz Intuitiv, mobile-first, flexibles nutzerunabhängiges Preismodell, einfache Integration.
Odoo ERP Cloud/Lokal $$ Günstig und anpassbar für Startups Open-Source, modulares Design, integrationsfreundlich, Freemium-Optionen verfügbar.

 

1. Microsoft Dynamics 365 Business Central

Abbildung der Benutzeroberfläche und Grafiken von Business Central.

Microsoft Dynamics 365 Business Central ist eine integrierte ERP-Plattform für kleine und mittelständische Unternehmen. Sie läuft auf Microsofts sicherer Azure-Cloud - On-Premises-Betrieb ist ebenfalls möglich - und vereint Finanzen, Vertrieb, Betrieb und mehr in einer Lösung, um Effizienz und Wachstum zu fördern.

Hauptfunktionen:

  • Zugang über Web, Mobilgeräte, Desktops und Tablets
  • Sofort einsatzbereite Integrationen mit Microsoft 365 (Outlook, Excel, Word, etc.)
  • KI-gestützte Abrechnung, Buchhaltungsworkflows und Echtzeit-Geschäftsanalysen mit Power BI
  • Anpassungswerkzeuge wie API und Visual Studio Code
  • "Tell-Me"-Funktion für schnelle Navigation und Suche
  • Breites Angebot an Drittanbieter-Erweiterungen verfügbar

Preismodell:

Die Preise liegen im mittleren bis oberen Bereich. Gestufte Pläne – etwa Team Members, Essentials und Premium – beginnen bei rund 8 bis 100 US-Dollar pro Nutzer und Monat.

Nachteile:

  • Premium-Tarife können teuer sein
  • Anpassungen erfordern möglicherweise technisches Know-how, was für sehr kleine Teams eine Herausforderung darstellen kann

2. Oracle NetSuite

Screenshot der NetSuite-Startseite mit Vorschaubildern.

Oracle NetSuite ist eine cloudbasierte ERP-Suite, die Buchhaltung, Auftragsmanagement, Lagerverwaltung und weitere Funktionen in einer integrierten Plattform vereint. Sie eignet sich besonders für wachsende Unternehmen, die eine zentrale Lösung suchen, die mit ihrem Geschäft mitwächst.

Hauptfunktionen:

  • Vorkonfigurierte, rollenbasierte Dashboards und KPIs für Echtzeit-Einblicke
  • Umfassende Anwendungen für Buchhaltung, Lagerverwaltung, Produktion und Supply-Chain-Management
  • 360-Grad-Überblick über mehrere Tochtergesellschaften und Geschäftsbereiche
  • Schrittweise Implementierung, zugeschnitten auf Ihre geschäftlichen Anforderungen

Preismodell:

  • Typischerweise ab etwa 20.000 $ jährlich, mit monatlichen Abonnements ab ca. 999 $ zuzüglich rund 120 $ pro Nutzer.

Nachteile:

  • Für sehr kleine Unternehmen unter Umständen etwas kostspielig
  • Zusätzliche Module und Anpassungen können die Gesamtkosten weiter erhöhen

3. SAP Business One

Abbildung der Verkaufsanalyse-Grafiken in SAP Business One.

SAP Business One ist ein leistungsstarkes, flexibles ERP-System, das speziell für kleine und mittelständische Unternehmen entwickelt wurde. Es ist lokal oder in der Cloud verfügbar und unterstützt Unternehmen dabei, alles von der Finanzverwaltung bis zum Kundenbeziehungsmanagement effizient zu steuern.

Hauptfunktionen:

  • Module für Gehaltsabrechnung, Lagerhaltung, Auftragsabwicklung, Logistik und Beschaffungsmanagement
  • Umfassende Buchhaltungsfunktionen mit Hauptbuch und Nebenbuch
  • Branchenspezifische Anpassungen für Fertigung, Handel und Distribution
  • Integriertes CRM und detaillierte Analysen für Entscheidungen in Echtzeit

Preismodell:

  • Die Preise liegen im mittleren bis oberen Bereich, mit einer kostenlosen Testversion; monatliche Gebühren beginnen beispielsweise bei 1.800 $/Monat für kleinere Installationen, zuzüglich einmaliger Einrichtungs- und Schulungskosten.

Nachteile:

  • Implementierung kann komplex und kostspielig sein
  • Unter Umständen sind zusätzliche Anpassungen nötig, um spezifische Geschäftsanforderungen zu erfüllen

4. Sage Intacct

Beispielansicht des CFO-Dashboards und der Visualisierungen in Sage Intacct.

Sage Intacct ist eine cloudbasierte ERP-Lösung mit besonderer Stärke im Finanzmanagement. Sie richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen und bietet erweitertes Rechnungswesen, Lohnbuchhaltung sowie umfangreiche Reporting-Funktionen für mehr Transparenz und bessere Finanzentscheidungen.

Hauptfunktionen:

  • Cloud-Buchhaltung mit mehrdimensionalem Reporting und Vorhersage-Analysen
  • Umfassendes Unternehmensrechnungswesen und Lohnbuchhaltung
  • Integrierte Kollaborationstools und flexible Abonnementabrechnung
  • Reibungslose Integration mit CRM-Lösungen von Drittanbietern wie Salesforce

Preismodell:

  • Preise im mittleren Segment, abonnementbasiert; die genauen Kosten hängen von den gewählten Modulen und Nutzeranforderungen ab.

Nachteile:

  • Für den vollen ERP-Funktionsumfang außerhalb des Finanzbereichs können zusätzliche Module oder Integrationen erforderlich sein
  • Eingeschränkter Funktionsumfang außerhalb des Kernbereichs Finanzmanagement

5. Acumatica

Acumatica ERP-Lösung in der Desktop- und Mobilansicht.

Acumatica ist eine cloudbasierte ERP-Lösung, die durch ihr intuitives Design und ihre Flexibilität überzeugt. Sie wurde für wachsende kleine und mittelständische Unternehmen entwickelt und bietet einen modularen Aufbau, der sich mit dem Unternehmen weiterentwickelt.

Hauptfunktionen:

  • Lohnbuchhaltung, Lagerverwaltung und Auftragsabwicklung mit umfassenden Buchhaltungsfunktionen
  • Browserbasierte Oberfläche für einfachen mobilen Zugriff
  • Automatisierte Rechnungsverarbeitung und Echtzeit-Analysen
  • Integration mit weiteren Geschäftsanwendungen

Preismodell:

  • Preise im mittleren Segment; Acumatica setzt auf ein nutzerunabhängiges Preismodell, was es besonders für wachsende Unternehmen attraktiv macht.

Nachteile:

  • Die Lizenzkostenschätzung kann sich als schwierig erweisen
  • Einzelne Standard-Berichtsfilter erfordern möglicherweise zusätzliche Anpassungen

6. Odoo ERP

Abbildung der Ausgabenanalyse-Seite von Odoo ERP.

Odoo ERP ist eine Open-Source-Lösung mit hohem Anpassungspotenzial, die ein breites Spektrum integrierter Geschäftsanwendungen bietet. Besonders bei kleinen Unternehmen und Startups ist sie wegen ihrer günstigen Preisgestaltung und des modularen Aufbaus beliebt, der es erlaubt, Funktionen bei Bedarf schrittweise hinzuzufügen.

Hauptfunktionen:

  • Modularer Aufbau mit Optionen für CRM, Lagerverwaltung, Rechnungsstellung und mehr
  • Community-Edition kostenlos verfügbar, Enterprise-Version für erweiterte Anforderungen
  • Einfache Integration mit Drittanbieter-Anwendungen
  • Benutzerfreundliche Oberfläche mit Mobile-Unterstützung

Preismodell:

  • Der Preis gilt als erschwinglich; ein Freemium-Modell sowie eine 15-tägige kostenlose Testphase sind verfügbar.

Nachteile:

  • Fortgeschrittene Anpassungen können technisches Fachwissen erfordern
  • Der kostenlosen Community-Version fehlen möglicherweise einige Funktionen der Enterprise-Edition

Fazit

Das passende ERP für ein kleines Unternehmen zu finden erfordert ein klares Bild der eigenen Anforderungen und Wachstumsziele. Die oben vorgestellten Lösungen bieten eine vielfältige Kombination aus Funktionen: von leistungsstarkem Finanzmanagement und Bestandskontrolle bis hin zu flexibler, cloudbasierter Integration und umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten.

Für eine fundierte Entscheidung empfiehlt es sich, die Optionen direkt auszuprobieren. Viele Anbieter, wie zum Beispiel Microsoft Dynamics 365 Business Central, Oracle NetSuite, SAP Business One, Sage Intacct, Acumatica, Odoo ERP bieten kostenlose Testphasen oder Demos an, mit denen Sie prüfen können, ob die Software zu Ihren Abläufen passt.

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