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Sicherheit & Netzwerk

Die besten Cloud-Sicherheitstools für 2025

Efeu Johnson By Efeu Johnson 8 Min. Lesezeit Aktualisiert am 24. Apr. 2025
Cloud-Sicherheitsmonitoring ist entscheidend, um Cyberangriffe zu verhindern.

Ein Cloud-Sicherheitstool ist eine Software, die Cloud-Umgebungen vor Cyberbedrohungen schützt – einschließlich Daten, Anwendungen und Infrastruktur. Es hilft dabei, Sicherheitsverletzungen zu verhindern, Compliance sicherzustellen und vertrauliche Informationen in der Cloud zu schützen. Da Unternehmen zunehmend auf Cloud-Dienste setzen, um sensible Daten zu speichern und zu verarbeiten, ist Sicherheit keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit.

IBMs Cost of a Data Breach Report 2024 zeigt: 40 % aller Datenschutzverletzungen betrafen Daten, die in mehreren Umgebungen gespeichert waren – darunter öffentliche Cloud, private Cloud und On-Premises-Systeme. Besonders kostspielig waren Vorfälle, die ausschließlich die öffentliche Cloud betrafen: Sie verursachten im Durchschnitt Schäden von 5,17 Millionen Dollar – 13,1 % mehr als im Vorjahr.

Kategorien von Cloud-Sicherheitstools

Die Tools, aus denen eine umfassende Sicherheitsstrategie besteht, lassen sich nach ihrer Funktion und den Bedrohungen, denen sie begegnen, einteilen. Die wichtigsten Kategorien von Cloud-Sicherheitstools sind:

  1. Präventive Tools: Diese Tools erkennen Sicherheitsprobleme, bevor sie auftreten. Sie werden bereits im Entwicklungs- und Deployment-Prozess eingebunden, um Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und Sicherheitsregeln durchzusetzen.
  2. Detektive Tools: Sie erkennen laufende oder vergangene Sicherheitsvorfälle und warnen Unternehmen rechtzeitig. Durch kontinuierliches Monitoring analysieren sie die Cloud-Umgebung auf Anomalien, die auf einen Eingriff in das System hindeuten könnten.
  3. Korrektive Tools: Diese Tools unterstützen die Reaktion auf Vorfälle, die Wiederherstellung des Betriebs und die Rückführung des Systems in einen sicheren Zustand.
  4. Abschreckende Tools: Durch den Einsatz gezielter Sicherheitsmaßnahmen machen diese Tools die Cloud-Umgebung für potenzielle Angreifer deutlich unattraktiver.

Cloud-Sicherheitstools lassen sich außerdem nach ihren spezifischen Funktionen einteilen:

  • Cloud-Zugriffssicherheitsmakler (CASB): Fungieren als Vermittler zwischen Nutzern und Cloud-Dienstanbietern. Sie setzen Sicherheitsrichtlinien durch und geben Einblick in die Nutzung von Cloud-Anwendungen.
  • Cloud Security Posture Management (CSPM): Automatisiert die Erkennung und Behebung von Risiken in Cloud-Infrastrukturen und stellt die Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien und -standards sicher.
  • Cloud-Workload-Schutzplattformen (CWPP): Sichern Workloads in Cloud-Umgebungen ab – einschließlich virtueller Maschinen, Container und serverloser Funktionen.
  • Statische Anwendungssicherheitstests (SAST): Analysiert Quellcode oder Binärdateien auf Sicherheitslücken, ohne das Programm auszuführen. So können Entwickler Probleme früh im Entwicklungsprozess erkennen und beheben.
  • Sichere Zugriffsservices Edge (SASE): Kombiniert Netzwerksicherheitsfunktionen mit Wide-Area-Networking, um den Zugriff auf Anwendungen und deren Daten abzusichern – unabhängig davon, wo sich die Nutzer befinden.
  • Cloud Infrastructure Entitlement Management (CIEM): Gewährleistet und setzt in Cloud-Umgebungen einheitliche Berechtigungen und Zugriffsrechte durch – ohne unbefugten Zugriff oder Privilege Escalation.

So wählen Sie das richtige Cloud-Security-Tool

Wenn Sie Ihre Sicherheitsanforderungen klar definieren und jedes Tool anhand dieser Kriterien bewerten, finden Sie eine Cloud-Security-Lösung, die Ihre digitalen Ressourcen schützt und gleichzeitig zu den langfristigen Wachstums- und Compliance-Zielen Ihrer Organisation passt.

Sicherheitsziele festlegen

  • Anforderungen ermitteln: Datenschutz, Anwendungsschutz, Workload-Schutz – benötigen Sie alle drei oder reicht einer davon?
  • Compliance-Anforderungen: Das Tool sollte branchenspezifische Vorschriften sowie Sicherheits-Frameworks und -Richtlinien unterstützen (z. B. NIST, CIS Controls oder ISO/IEC 27017).

Kernfunktionen bewerten

  • Bedrohungserkennung und -reaktion: Echtzeit-Monitoring, automatisierte Bedrohungserkennung und Incident Response sollten ebenfalls berücksichtigt werden.
  • Schwachstellen- und Konfigurationsmanagement: Das Security-Tool sollte kontinuierlich nach Schwachstellen scannen und bei Fehlkonfigurationen Alarm schlagen.
  • Identitäts- und Zugriffsverwaltung (IAM): Ohne IAM und die konsequente Absicherung von Zugriffen durch Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) geht es nicht.
  • Datenverschlüsselung und -schutz: Stellen Sie sicher, dass der Zugriff auf Ihre geschützten Umgebungen und offene Netzwerke verschlüsselt ist.
  • Integration und Skalierbarkeit: Das Tool sollte nahtlos mit der bestehenden Cloud-Infrastruktur zusammenarbeiten – ob AWS, Azure, Google Cloud oder Multi-Cloud-Umgebung – und mit dem Wachstum Ihrer Infrastruktur mithalten.

Benutzerfreundlichkeit und Verwaltung

  • Zentrales Management: Ein einziges Dashboard zum Überwachen und Korrelieren von Warnmeldungen ist äußerst hilfreich.
  • Einfache Bereitstellung: Mit Infrastructure-as-Code-Tools wie Terraform lassen sich manuelle Fehler reduzieren und die Provisionierung vereinfachen.
  • Automatisierung: Automatisiertes Compliance-Monitoring und automatische Fehlerbehebung senken die Betriebskosten erheblich.

Anbieterunterstützung und Kostenüberlegungen

  • Anbieter-Reputation: Prüfen Sie Kundenfeedback und dokumentierte Nachweise, um einzuschätzen, ob der Anbieter zuverlässig ist und einen angemessenen Support bietet.
  • Preismodelle: Berücksichtigen Sie bei der Auswahl eines Tarifs auch die Größe und den Bedarf Ihrer Organisation. Viele Anbieter stellen kostenlose Testversionen oder Demo-Versionen bereit, mit denen Sie das Tool vorab ausprobieren können.
  • Laufender Support: Stellen Sie sicher, dass der Anbieter regelmäßige Updates, vollständige Dokumentation und technischen Support im Notfall bereitstellt.

Testen und Validieren

  • Machbarkeitsstudie (PoC): Führen Sie einen PoC durch, um das ausgewählte Tool auf Performance und Sicherheitsanforderungen zu testen.
  • Kontinuierliches Auditing: Setzen Sie auf Tools mit Audit-Framework und Reporting-Funktionen, damit Ihre Cloud-Umgebung dauerhaft abgesichert bleibt.

7 führende Cloud-Security-Tools

Die Wahl eines Cloud-Security-Tools erfordert eine gründliche Sicherheitsprüfung. Bevor ein Team eine neue Anwendung deployt, kann es beispielsweise eine detaillierte Sicherheitsanalyse durchführen, um sicherzustellen, dass alle sensiblen Daten geschützt sind. Hier sind die 7 besten Cloud-Security-Tools:

1. Cisco Cloudlock

Cisco Cloudlock ist eine cloudbasierte Sicherheitsplattform eines weltweit führenden Anbieters im Bereich Networking, Cybersecurity und Cloud-Security. Das Unternehmen bietet ein umfassendes Portfolio an Produkten, die sowohl On-Premises als auch in der Cloud eingesetzt werden können.

Typ von Cisco Cloudlock:

Cloud Access Security Broker (CASB) & Datenverlustprävention (DLP)

Vorteile von Cisco Cloudlock:

  • Bietet Data Loss Prevention (DLP) für Transparenz bei cloudbasierten Anwendungen.
  • Fungiert als Cloud Access Security Broker (CASB) und setzt Richtlinien für Shadow-IT-Erkennung und Zugriffskontrolle durch.

Nachteile von Cisco Cloudlock:

  • Erfordert komplexere Umgebungen sowie aufwendigere Konfiguration und Anpassung.
  • Die Preise können für kleinere Unternehmen zu hoch sein

Preise: 

  • Cisco Cloudlock wird nach Anzahl der Nutzer und gewählten Funktionen berechnet.

2. Trend Micro

Trend Micro ist ein weltweit tätiges Sicherheitsunternehmen, das sich auf Sicherheitssoftware und -lösungen für Endgeräteschutz, hybride Cloud-Umgebungen und Netzwerksicherheit spezialisiert hat.

Produkttyp von Trend Micro:

Cloud Security Posture Management (CSPM), Cloud Workload Protection (CWP) und Container Security.

Vorteile von Trend Micro:

  • Bietet umfassenden Schutz für Cloud-Umgebungen, einschließlich CSPM und Workload-Sicherheit.
  • Unterstützt Multi-Cloud-Deployments mit nativen Integrationen.

Nachteile von Trend Micro:

  • Hoher CPU- und Ressourcenverbrauch.
  • Komplexes Preismodell, das für kleine Unternehmen wenig geeignet ist.

Preise:

Trend Micro Cloud One berechnet die Kosten nach Workload-Verbrauch.

3. CrowdStrike

CrowdStrike ist ein führendes Unternehmen im Bereich Cybersicherheit und bekannt für seinen KI-gestützten Endgeräteschutz, Threat Intelligence und Cloud-Sicherheitsdienste. CrowdStrike Falcon erkennt und blockiert komplexe Cyberangriffe in Echtzeit - auf Basis von Machine Learning und Verhaltensanalyse.

Produkttyp von CrowdStrike:

  • Cloud Threat Detection, Endpoint Security und Threat Intelligence.

Vorteile von CrowdStrike:

  • KI-gestützte Algorithmen erkennen und stoppen komplexe Bedrohungen in Echtzeit.
  • Einblick in Nutzer- und Anwendungsverhalten zur Erkennung von Sicherheitslücken.

Nachteile von CrowdStrike:

  • Die Lizenzkosten können für kleine Unternehmen erheblich sein.
  • Für kleinere Organisationen mit einfacheren Anforderungen möglicherweise überdimensioniert.

Preise:

  • Die Preise für CrowdStrike Falcon richten sich nach den verfügbaren Plänen (Essential, Pro und Enterprise).

4. SentinelOne

SentinelOne ist ein reines Cybersicherheitsunternehmen, das auf KI-basierte autonome Bedrohungserkennung und Endpunktschutz spezialisiert ist. Die Singularity™-Plattform erkennt Bedrohungen in Echtzeit und behebt sie proaktiv – sowohl in Cloud- als auch in On-Premises-Umgebungen.

Typ von SentinelOne:

  • Autonome Bedrohungserkennung und Cloud-Sicherheit.

Vorteile von SentinelOne:

  • KI-gestützte Funktionen zur autonomen Echtzeit-Erkennung und Abwehr von Bedrohungen.
  • Flexible Sicherheitslösung mit Unterstützung für hybride Cloud-Umgebungen.

Nachteile von SentinelOne:

  • Die Konfiguration erweiterter Funktionen erfordert eine steile Lernkurve.
  • Komplexe Cloud-Setups bieten eingeschränkte Unterstützung für ältere Systeme.

Preise:

  • Die Preise für SentinelOne sind gestaffelt und richten sich nach der Anzahl der Agents und Umgebungen.

5. Okta

Okta ist ein führender Anbieter von Identity- und Access-Management-Lösungen (IAM) und bietet eine vollständige cloudbasierte Plattform für sichere Benutzerauthentifizierung. Im Mittelpunkt steht der Nutzer: Okta sorgt für unkomplizierten Zugriff und stellt gleichzeitig die Einhaltung von Compliance-Anforderungen über verschiedene Cloud-Anwendungen und Systeme hinweg sicher.

Typ von Okta:

  • Identitäts- und Zugangsverwaltung (IAM).

Vorteile von Okta:

  • Ermöglicht Single Sign-on (SSO) und Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) für Cloud-Apps.
  • Sicherer Benutzerzugriff bei gleichzeitiger Einhaltung von Compliance-Vorgaben.

Nachteile von Okta:

  • Die Integration bestehender Nicht-Okta-Systeme kann aufwendig sein.
  • Für kleinere Organisationen kann Okta kostenintensiv sein.

Preise:

  • Okta wird im Abonnement abgerechnet. Der Preis richtet sich nach Funktionsumfang und Nutzeranzahl.

6. Zscaler

Zscaler ist ein Cybersicherheitsunternehmen im Bereich Zero-Trust-Netzwerkzugang und sicherer Cloud-Zugriff.

Art von Zscaler:

  • Sicherer Zugriff, Zero-Trust-Sicherheit.

VORTEILE VON ZSCALER:

  • Richtlinienbasierter sicherer Zugriff auf interne Apps schützt vor ungewollter Exposition im Internet.
  • Cloud-native Architektur mit guter Skalierbarkeit, ausgelegt für große Organisationen und Remote-Teams.

NACHTEILE VON ZSCALER:

  • Die Cloud-Sicherheitsknoten können zu spürbaren Latenzen führen.
  • Die Integration mit Legacy-Systemen ist aufwendig.

Preise:

Die Preisgestaltung von Zscaler richtet sich nach Nutzerzahl und Zugriffsanforderungen.

7. Qualys

Qualys ist ein globaler Anbieter cloudbasierter Sicherheits- und Compliance-Lösungen mit Fokus auf Schwachstellenmanagement und kontinuierliches Monitoring für hybride IT-Umgebungen.

Art von Qualys:

  • Schwachstellenmanagement und Cloud-Sicherheits-Compliance

Vorteile von Qualys:

  • Bietet kontinuierliches Schwachstellen-Scanning und Asset-Discovery in Echtzeit.
  • Unterstützt hybride Umgebungen und sichert sowohl Cloud- als auch On-Premises-Assets ab.

Nachteile von Qualys:

  • Komplexe Konfigurationen erfordern eine gewisse Einarbeitungszeit.
  • Für kleinere Unternehmen kann die Preisgestaltung zu kostspielig sein.

Preise:

  • Die Preisgestaltung der Qualys Cloud Platform hängt vom Umfang der Asset-Abdeckung ab.

Fazit

Die Wahl der richtigen Cloud-Sicherheitstools ist entscheidend für den Schutz der Cloud-Infrastruktur, der Anwendungen und der sensiblen Daten Ihrer Organisation. Wer die verschiedenen Tool-Kategorien kennt und ihre Funktionen gezielt bewertet, findet eine Lösung, die zu den eigenen Sicherheitsanforderungen passt und langfristige Geschäftsziele unterstützt. Da sich Cloud-Bedrohungen ständig weiterentwickeln, hilft es, aktuelle Sicherheitstools im Blick zu behalten, um Cyberkriminellen auch 2025 und darüber hinaus einen Schritt voraus zu bleiben.

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